Glinde (fna). Die SG Eintracht Glinde hat heute erneut die Chance, die rote Laterne in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga abzugeben. Dazu muss im Sachsen-Anhalt-Derby bei der HSG Wolfen (Anwurf 18.30 Uhr) ein Sieg her.

Im Spiel eins nach Andreas Kühne könnte sein Fehlen zum Problem werden. Wolfen tut sich schwer, gegen eine aggressive Defensive zum Erfolg zu kommen, zuletzt unterlag es aus diesem Grund dem HSV Apolda (28:33). Doch ohne Kühne fehlt in der aggressiven 6-0-Deckung der Eintracht ein wichtiger Faktor. So müssen sich wohl in Zukunft Martin Sowa, Andreas Lindemann, Matthias Scheller oder Christoph Frank diese Aufgabe im Innenblock teilen, denkbar wäre auch eine offensive 5-1 mit Denny Friedl oder Philipp Klein auf Deckungsspitze.

Heute fallen Scheller (privat), Ronny Krause und Enrico Sonntag (beide verletzt) aus. "Wir wollen das Ergebnis lange offen halten und sehen, was dann herausspringt", sagt Coach Andreas Wiese.