Mario Seifert erwischte mal wieder einen super Tag, 15 Treffer erzielte der Rückraumschütze der SG Lok Schönebeck beim Güsener HC. Diese reichten aber nicht für einen Erfolg, der Sachsen-Anhalt-Ligist unterlag mit 29:34 (16:19).

Güsen. Vor allem die Deckungsarbeit war in der ersten Halbzeit ein Problem, konnte das temporeiche Spiel der Gastgeber nur selten unterbinden. Die Zusammenarbeit mit dem Torhüter funktionierte kaum, 19 Gegentreffer zur Pause waren ein klarer Beleg dafür. Einzig Mario Seifert "hat uns in dieser Phase am Leben gehalten", schätzte Kapitän Stefan Kazmierowski ein.

Nach dem Wechsel stellte sich keine Besserung ein. "Wir sind schlecht aus der Kabine gekommen." Güsen lief dank eines stark haltenden Christopher Bretschneider Konter, Robert Klewe, Jörg Salomon, Carsten Beyer oder René Teßmann verwandelten diese erfolgreich. Der Rückstand wuchs kontinuierlich auf neun Zähler an (28:19, 45.).

"Zum Ende sind wir noch einmal herangekommen", sagte Kazmierowski, Schönebeck verkürzte zum 33:29, doch der Rückstand war inzwischen zu groß, als dass Lok noch hätte die Wende herbeiführen können. Dafür war die Torausbeute der Gastgeber einfach zu stark.

Viel Zeit, über das Spiel nachzudenken, hat Lok gar nicht. Am Sonnabend um 17.30 Uhr steht das Hinspiel im HVSA-Pokalfinale auf dem Programm. Und den Pokal will nicht nur Mario Seifert, sondern das ganze Team schließlich unbedingt gewinnen.

Güsen: Bretschneider, T. Beyer - K. Haßbargen (9/3), Buchheister, Hennig (3), Teßmann (6), Hoffmann, C. Beyer (7), C. Haßbargen (4/2), Klewe (3), Geue, Salomon (2), Steindorf

Schönebeck: Schuster, Tuchen - Rabe, Stark (3), Seifert (15/4), Grünig (5), Kazmierowski (2), Bauer, Papendieck, Schulz (2), Schröder (2), Sternberg

Strafwürfe: Güsen 5/5 - Schönebeck 4/4, Zeitstrafen: Güsen 6 - Schönebeck 6, Rot: Sebastian Papendieck (3x2 Minuten, 51:45), Christian Rabe (59:44 Minuten) -beide Lok Schönebeck-