Glinde (nla). Die B- und C- Jugend-Handballer der SG Eintracht Glinde haben sich am Wochenende den Titel des Vizelandesmeisters gesichert. Hinter dem Landesleistungszentrum SC Magdeburg beendeten die Glinder Jungen eine sehr erfolgreiche Saison.

In den Play-Offs ging es in der Elbe-Sporthalle jeweils gegen den bereits als Landesmeister feststehenden SC Magdeburg. Dabei gelang der C-Jugend eine kleine Sensation. Die Mannschaft besiegte nach großem Kampf den bis dahin verlustpunktfreien Favoriten aus der Landeshauptstadt mit 29:27.

Da der HC Halle in Kühnau nur zu einer Punkteteilung kam, war der unerwartete zweite Platz in der Meisterschaft der verdiente Lohn. Die Mannschaft, zuletzt betreut von Michael Kreyenberg, spielte zum ersten Mal in der höchsten Spielklasse des Landes, nachdem sie in der vorangegangenen Saison noch Meister im Spielbezirk West wurde. In der kommenden Saison werden die Spieler in der B- Jugend antreten, dann als eine der drei Mannschaften, die den Handballverband Sachsen-Anhalt in der Mitteldeutschen Oberliga vertreten. Dann geht es zu den Punktspielen unter anderem nach Sachsen und Thüringen.

Die B-Jugend hatte dagegen keine Chance. Wie schon im Hinspiel dominierte der SC Magdeburg. Glinde verlor mit 20:36. Mit vier Minuspunkten (nur die beiden Partien gegen den SC Magdeburg gingen verloren) erreichte die Mannschaft von Tristan und Dieter Staat ein Top-Ergebnis.

Nun geht es am kommenden Sonntag in Burgdorf in der Vorrunde um den Einzug ins Final-Four-Turnier um die Norddeutsche Meisterschaft. In diesem trifft man auf den Meister Niedersachsens, den TSV Burgdorf, und auf den Vizemeister der Nordseeoberliga (Handballverband Bremen), TV Bissendorf-Holte. Sollte die Endrunde erreicht werden (dafür benötigt die Eintracht mindestens Platz zwei), geht es am Sonntag, 1. Mai, in Magdeburg um die Norddeutsche Meisterschaft. Die Mannschaft wird im nächsten Jahr in der A-Jugend antreten und hat sich mit dem Vizemeistertitel der B-Jugend für die Relegation zur neuen A-Jugend-Bundesliga qualifiziert. Die Eintracht wird nach reiflicher Überlegung dieses Startrecht wahrnehmen und am Wochenende 7. und 8. Mai um einen Bundesligaplatz kämpfen.