Staßfurt (hla). Mit dem Sieg im Spitzenspiel hat Felgeleben die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga, Staffel Nord behalten. Dennoch ist Gnadau noch nicht aus dem Rennen, es muss dafür aber seine beiden Nachholpartien am Oster- wochenende gewinnen. Das Mittelfeld erstreckt sich nunmehr von Platz drei bis zwölf und wird von Groß Rosenburg angeführt. Hakeborn stoppte seine Niederlagenserie und Glöthe bestätigte erneut seine starke Rückrunde. Für Neugattersleben wird das rettende Ufer immer ferner.

TSG Calbe II -

Blau-W. Eggersdorf 4:1 (1:1)

Das Schlusslicht zeigte eine starke kämpferische Leistung und ging nicht unverdient in Führung. Aber nur kurzzeitig erhöhte der Gastgeber das Tempo und kam schnell zum Ausgleich. Danach hatte die TSG-Reserve zwar mehr vom Geschehen, sie konnte sich aber nur selten in Szene setzen. Erst als der Gast kräftemäßig abbaute, erzielte Calbe die Treffer. Am Ende war es nicht mehr als ein Arbeitssieg, in dem der Gast jedoch unter Wert geschlagen wurde.

Tore: 0:1 Sebastian David (13.), 1:1, 2:1 Claudio Recklebe (17., 60.), 3:1 Philipp Berner (85.), 4:1 Christian Kober (88.); SR: Butscheck (Pömmelte), ZS: 25

Wacker Felgeleben -

SG Gnadau 2:0 (2:0)

Die Hausherren gingen vor einer imposanten Zuscherkulisse mit einer konzentrierten Leistung zu Werke. Das Grundgerüst bildete eine jederzeit sehr gut organisierte Abwehr. So konnte sich der hochmotivierte Aufsteiger nur selten vor dem Felgelebener Tor in Szene setzen. Durch seine stabile Deckung baute der Gastgeber stets gefährliche Angriffe auf. Diese rissen immer wieder Lücken in die Gästeabwehr und oft hatten die Gnadauer das Nachsehen. Technisch und läuferisch war der Gastgeber einfach besser. Die Pausenführung brachte somit auch eine gewisse Vorentscheidung. In Hälfte zwei kam der Gast besser in die Partie. Jedoch blieb Wacker unter der souveränen Leitung des Schiedsrichtergespanns stets Herr der Lage, es verlor nie die Übersicht und war mit Kontern sehr torgefährlich. Spannung wäre wohl nochmals aufgekommen, wenn Robert Paasch mit einem Strafstoß nicht an Wacker-Keeper Apel gescheiterte wäre (84.). So brachte der Gastgeber den letztlich doch verdienten Erfolg sicher über die Zeit.

Tore: 1:0 Tino Wohlgemuth (33.), 2:0 Daniel Ledderboom (44.); SR: Müke (Schönebeck), ZS: 247

VfB Glöthe -

MTV Welsleben 4:1 (2:1)

Der VfB legte einen forschen Start hin und überrannte Welsleben förmlich. Die Abwehr des MTV fand im ersten Spieldrittel kaum ein Mittel gegen das schnelle Glöther Angriffsspiel. Um Kräfte zu sparen, trat der Gastgeber etwas kürzer. Sofort witterte der Gast Morgenluft und steigerte sich deutlich, er konnte die Partie nun offen gestalten und kam zum Anschlusstreffer. Hälfte zwei begann der Gastgeber jedoch erneut mit hohem Tempo. Der MTV geriet immer wieder in Verlegenheit. Mit dem Doppelschlag war die Begegnung nach einer Stunde entschieden. Danach verflachte das Geschehen sichtlich. Die Gäste hatte der Mut verlassen, der VfB hatte das Spiel unter Kontrolle.

Tore: 1:0 Daniel Weißheim (11.), 2:0 Andre Schulz (13.), 2:1 Marcel Rohde (40.), 3:1 Marcel Rettig (58.), 4:1 Toni Gruß (60.); SR: Hoffmann (Neugattersleben), ZS: 58

TSV Neundorf -

Schönebecker SV II 0:0

Es war eine sehr schwache Partie, in der sich beide Mannschaften über weite Strecken zwischen den Strafräumen neutralisierten. Zwar hatte der TSV optisch mehr vom Spiel, er hatte auch mehr Ballbesitz, jedoch blieb er vor dem Gästestrafraum zu harmlos, denn die SSV-Reserve stellte seine besten Akteure im Abwehrverbund auf.

Tore: Fehlanzeige; SR: Schmiedel (Bernburg), ZS: 31

VfB Neugattersleben -

S. G. Hecklingen 1:3 (1:2)

Der Gast zeigte eine starke Startphase und bestimmte recht deutlich das Geschehen. Trotz guter Chancen fiel aber kein Treffer. So kämpfte sich der Gastgeber immer besser ins Geschehen, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Durch eine Standardsituation fiel die VfB-Führung. Doch die Gäste erhöhten umgehend das Tempo und stellten binnen drei Minuten die Weichen auf Sieg. Nach dem Wechsel war es ein offener Schlagabtausch, in dem der VfB mehr vom Spiel hatte, er kam auch zu guten Chancen, vergab diese aber mitunter kläglich. Hecklingen verlegte sich nun immer mehr auf das Kontern, dies brachte dem Team letztlich den Dreier.

Tore: 1:0 Ronny Franke (FE, 29.), 1:1 Sebastian Langner (30.), 1:2 Marc Burdack (32.), 1:3 Florian Durin (82.); SR: Maier (Gerbitz), ZS: 37

Warthe Hakeborn -

Traktor Brumby 2:1 (1:0)

Die Gäste hatten arge Personalprobleme und waren vom Anstoß weg zunächst nur auf Schadensbegrenzung aus. So bekamen die Einheimischen das Geschehen recht schnell in den Griff, sie verschafften sich eine klare Feldüberlegenheit. Die Führung war eine logische Folge. Jedoch lief beim Gastgeber nicht alles rund, denn im Angriff wurde zu hektisch gespielt. So blieben viele Chancen ungenutzt. Brumby setzte nur sporadisch Konter. Nach der Pause wurden die Gäste sichtlich mutiger und so entwickelte sich nun eine Partie auf Augenhöhe. Jedoch waren auf beiden Seiten die Angreifer zu unentschlossen, trotz guter Chancen und Torraumszenen. Beide Mannschaften hielten die Spannung bis zum Abpfiff hoch. Am Ende war es aufgrund der ersten Hälfte wohl ein verdienter Sieg der Hakeborner.

Tore: 1:0 Jens Binnebößel (19.), 2:0 Roger Bedercke (82.), 2:1 Stefan Birnbaum (87.); SR: Ewe (Aschersleben), ZS: 25

Rot-Weiß Groß Rosenburg -

Blau-Weiß Pretzien 1:4 (1:1)

Die Rot-Weißen kamen schnell und gut ins Geschehen, beeindruckten den Gast mit hohem Tempo. Die 1:0-Führung war die logische Folge. Pretziens Abwehr war zu instabil. Danach hatte der Gastgeber genügend Chancen zur Vorentscheidung, doch Pretzien steigerte sich über den Kampf und brachte Groß Rosenburg immer mehr in Bedrängnis. Der Ausgleich hinterließ dann auch Spuren, denn nach dem Wechsel zog Blau-Weiß ein mustergültiges Konterspiel auf, gegen das der Gastgeber kein Mittel fand, da er in allen Mannschaftsteilen viel zu pomadig wirkte und so auch in der Höhe völlig verdient verlor.

Tore: 1:0 Christian Lindau (23.), 1:1 Denis Wrobel (40.), 1:2, 1:3 Michael Ferchland (70., 79.), 1:4 Max Jäger (86.); SR: Maier (Gerbitz), ZS: 64