Schönebeck (fna). Mit sehr viel Mühe sicherten sich die Regionalliga-Volleyballerinnen des SV Pädagogik Schönebeck am Sonnabend den Sieg im VVSA-Pokalfinale gegen den USC Magdeburg (Landesoberliga). Das Team von Trainer Dennis Raab behielt vor etwa 90 Zuschauern mit 3:2 (18:25, 25:18, 25:13, 23:25, 15:12) die Oberhand, vertei-digte damit den Titel und bleibt in eigener Halle seit Oktober 2009 unbezwungen.

Mit Rückkehrerin Annika Große, der man die mangelnde Spielpraxis anmerkte, startete der Gastgeber nervös in die Partie. Eine eher durchschnittliche Annahmeleistung verhinderte einen guten Spielaufbau, viele vergebene Angriffe kosteten Punkte, der Aufschlag strahlte noch nicht die gewohnte Gefährlichkeit aus und schlechtes Positionsspiel in der Abwehr ließ kaum mehr als einen Ballwechsel aufkommen - Pädagogik war nervös. Nur ein Beispiel: Nadine Müller übertrat beim Standaufschlag die Grundlinie. Magdeburg hingegen verkaufte sich gut, spielte frei auf, traf einfach jeden Ball und gewann nach der 21:14-Führung den ersten Satz mit 25:18.

Sabine Grenzau leitete schließlich die Wende ein. Nach einer starken Abwehr markierte sie das 13:10 im zweiten Satz mit einem erfolgreichen Hinterfeld-Angriff von Position sechs. Der USC verließ dann seine spielerische Linie, agierte zu kompliziert - 25:18.

Der SVP war nun im Rhythmus und gewann Durchgang drei mit 25:13. Doch die schlechte Quote im Angriff blieb, diese kostete schließlich den vierten Satz - 23:25.

Auch im Tie-Break zitterten sich die Schönebeckerinnen zur 8:6-Führung beim Seitenwechsel, produzierten schließlich aber weniger Fehler als die Magdeburgerinnen und sicherten sich daher mit 15:12 den Pokalgewinn.

Schönebeck: Sido, Bock, Große, Glaser, Lehrmann, Merkel, Marquardt, Müller, Grenzau, Birkenhauer, Schultze, Dreher

Magdeburg: Baake, Bechmann, Flach, Lohfink, Mutzeck, Soldmann, Büssow, Zich, Bürger, Lindner