Glinde (mnd). Die Bezirksliga-Handballer der SG Eintracht Glinde II gewannen am Sonnabend mit 36:26 (15:13) gegen den Quedlinburger SV. Nach diesem Erfolg bleibt Glinde weiterhin Dritter der Tabelle, kann im Falle zweier Siege in den beiden noch ausstehenden Partien aber noch auf Rang zwei vorrücken.

"Wir wollten von Anfang an da sein", nannte Trainer Henning Stapf die Zielstellung für die Partie gegen den Neunten. Im Hinterkopf hatte er die guten ersten Minuten der vergangenen Begegnungen, doch diesmal schien die Mannschaft die Forderung nicht verstanden zu haben. Denn die zunächst offene Deckung lud die Gäste zum Torewerfen ein, sie holten zudem einige Strafwürfe heraus. Als Konsequenz geriet die Eintracht Mitte der ersten Hälfte mit zwei Treffern in Rückstand. "Wir haben uns schwer getan und an alte Fehler angeknüpft", resümierte Stapf.

Besserung kam erst kurz vor der Halbzeit auf, als Stapf die Deckung auf 5-1 umstellte und Martin Kreyenberg auf die Spitze beorderte. Das eh nur sporadisch angedeutete Aufbauspiel der Quedlinburger wurde nun konsequenter gestört, so dass sich Ballgewinne ergaben, aus denen einfache Treffer resultierten. Dennoch führte die Eintracht zur Pause lediglich mit zwei Treffern - 15:13.

Stapf wies in der Kabine nochmals darauf hin, dass sich die Deckung stabilisieren müsse. Und diesmal taten ihm seine Spieler den Gefallen. Zudem fand Karsten Müller, der für Wolfgang Strempel ins Gehäuse wechselte, besser in die Partie, sodass Glinde die erste und zweite Wellen erfolgreich abschloss und sich Tor um Tor absetzte - 26:19. Bis zehn Minuten vor dem Ende der Schlendrian einzog. Stapf nahm eine Auszeit, er mahnte, das Team solle sich zusammenreißen und "vor den vielen erschienen Fans wenigstens mit zehn Treffern Vorsprung gewinnen". Auch diese Vorgabe setzte die Mannschaft, die vor allem im Zusammenspiel mit dem Kreis überzeugte, um und warf bis zum Schluss einen 36:26-Vorsprung heraus.

Glinde II: Müller, Stempel - Warschkau (9), Mattissek (3), Ma. Kreyenberg (6), Mi. Kreyenberg (8), Kowaczek (5), Recker (3), Freiberg (2), Staat