Calbe/Schönebeck (fna). Auch eine Woche nach dem Pokalfinale werden die Aufgaben für die TSG Calbe nicht einfacher. Der Sachsen-Anhalt-Ligist empfängt heute um 17 Uhr den SV Langenweddingen. Nach der knappen Hinspiel-Niederlage (27:38) "wollen wir diese Scharte heute auswetzen", sagt Trainer René Linkohr. Schließlich will er die letzten drei Ligaspiele gewinnen. Er hofft nun auf die richtige Reaktion seines Teams nach der Pleite im Pokal. "Wir haben das Spiel ausgewertet. Wir müssen im Abschluss wieder konzentrierter zu Werke gehen." Dafür hat er bis auf Toni Sens (verletzt) alle weiteren Spieler an Bord.

Bei Lok Schönebeck ist der Pokaltriumph "natürlich noch allgegenwärtig", sagt Spielertrainer Matthias Schröder. Dennoch will das Team die heutige Partie gegen die SG Seehausen (Anwurf: 17.30 Uhr) mit höchster Konzentration angehen. Zum einen "wollen wir zu Hause gewinnen", zum anderen hat das Team - ähnlich wie die TSG - aus dem Hinspiel noch eine Scharte auszuwetzen (21:29). "Wir haben also noch etwas gutzumachen." Schröder spricht gar von einem "schwarzen Freitag". Eine erneute Blöße wird sich der Pokalsieger 2011 sicher nicht geben wollen. Die Einsätze von Sebastian Papendieck (Grippe), Jan Bauer (Ellbogen-Verletzung) und Johannes Sternberg (Schulterverletzung) sind fraglich.

Die Lok-Frauen haben die vierwöchige Spielpause vor allem zum Regenerieren genutzt. So kehrt beispielsweise Saskia Kalwatz in den Kader zurück. Im Training gab es eine ausgewogene Mischung aus Konditions- und Spieleinheiten. "Wir haben außerdem an der Abwehr gearbeitet. Sie war ja zuletzt unser Problem", erklärt Betreuerin Melanie Krause. Nicht nur sie ist guter Dinge, die morgige Partie gegen die SG Seehausen (Anpfiff um 14 Uhr) positiv gestalten zu können. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Sabrina Koeck (erkältet) und Vivien Goldgraebe (Zerrung).