Calbe/Schönebeck (okr). Volle Motivation oder lockeres "Auslaufen"? Die Handballer aus Schönebeck und Calbe können dem Saisonende in den Sachsen-Anhalt-Ligen gelassen entgegen blicken. Da sie weder im Auf- noch im Abstiegsrennen einen Rolle spielen, müssen sie sich in den letzten zwei Spielen andere Ziele setzen.

"Wir sind auf jeden Fall noch motiviert, erst recht nach dem Sieg gegen Seehausen", sagte Melanie Krause, die Betreuerin der Frauen der SG Lok Schönebeck (5.). Deshalb wolle das Team den fünften Platz verteidigen, sogar noch Rang vier angreifen. Dazu ist morgen beim SV Oebisfelde (9.) ein Sieg nötig. "Dabei wird es auf eine gute Torhüter- und Abwehrleistung ankommen", sagte Krause, die hofft, dass es nicht so hart wie im Hinspiel zugeht. Fraglich ist nur der Einsatz von Nicole Krause.

Auch die Männer der SG Lok Schönebeck (7.) sehen sich noch nicht am Ende, wollen den Kreiskonkurrenten noch abfangen. "Wenn wir am Ende vor Calbe stehen, ist alles gut", sagte Kapitän Stefan Kazmierowski vor der Partie bei Tabellenführer Wittenberg-Piesteritz. "Die könnten gegen uns die Meisterschaft perfekt machen. Dies wollen wir verhindern", sagte "Katze". Fehlen wird definitiv Matthias Schröder, Hendrik Grünig und Christian Rabe gehen angeschlagen ins Spiel.

Vom "Abschenken" der Saison will auch Peter Weiß von den Männern der TSG Calbe (6.) nichts wissen. Im Gegenteil: "Nach der Leistung gegen Langenweddingen erwarte ich eine Reaktion", sagte der Interims-Coach, der bei der 26:27-Niederlage 26 Fehlwürfe zählte. Diese Abschlussschwäche gilt es beim HV Landsberg (3.) abzulegen. "Es wird schwer. Aber wir haben den Anspruch, die Saison anständig zu beenden", so Weiß, der bis auf Guido Fritsche (Arbeit) alle Akteure an Bord hat.