Atzendorf (sam). Die personelle Situation der ZLG Atzendorf hat sich alles andere als entspannt. "Sie ist gegenüber der Vorwoche katastrophal", weist Steffen Grohe aus dem Trainergespann mit Bernhard Knoll auf das Dilemma hin. So werden den beiden aller Voraussicht nach nur zwölf Akteure zur Verfügung stehen. Die Atzendorfer empfangen heute um 15 Uhr den Tabellenfünften Germania Olvenstedt.

An das Hinspiel denkt Grohe nicht gern zurück. "Es war das schlechteste Spiel in der Saison. Dieses verlor die ZLG mit 0:4. "Wir haben noch Steigerungsmöglichkeiten." Im zweiten Aufeinandertreffen hofft Grohe auf einen Punktgewinn. Zuletzt feierte Germania zwei Erfolge, auswärts gegen Eintracht Gommern (5:2) und in heimischen Gefilden gegen Arminia Magdeburg (3:1). Diese sind auch Grohe nicht entgangen, der vor Andreas Bode warnt, dem torgefährlichsten Magdeburger. Er führt mit 28 Treffern die Torschützenliste an. Daher wird es heute wichtig sein, "ihn aus dem Spiel zu nehmen". Da sich die Mannschaft praktisch von allein aufstellt, wird diese Aufgabe wohl Abwehrchef Silvio Franzelius übernehmen.

Auf Außen wird es Veränderungen geben, Christian Rock und Marcel Sündermann fehlen aus privaten Gründen. Das Trainergespann muss weiterhin auf Daniel Ebeling (gelb-rote Karte), Marcus Brüggemann (Bänderdehnung), Benjamin Schleysing (Beruf), Stefan Rock (Knieprobleme), Tobias Sura (Erkältung) und Sven Jeutner (privat) verzichten.