Schmiedefeld (red). Uwe Oswald aus Schönebeck lief beim 39. Rennsteiglauf über die Halbmarathon-Distanz eine starke Zeit von 1:48:15 Stunde und wurde damit in seiner Altersklasse (M 50) 67. Nebenbei sammelte er viele tolle Eindrücke, beispielsweise die Laola-Welle der etwa 6000 Läufer vor dem Start.

Die ersten acht Kilometer waren eine Herausforderung, es ging fast nur bergauf zum höchsten Punkt des Rennsteigs (Plänkners Aussicht beim Großen Beerberg, 973 Meter). Danach ging es auf dem engen Weg rasant bergab. Auch den kräftezehrenden Anstieg zwischen den Kilometern 14 und 16 meisterte er. Über den Anstieg auf den letzten 500 Metern trug die Euphoriewelle der anspornenden Zuschauer hinweg. Zudem erreichte er das Ziel in einer "guten Zeit", wie er einschätzte. Angestrebt hatte Oswald zwei Stunden. Im Anschluss genoss der Elbestädter den volksfestähnlichen Charakter des Laufs. Die Stimmung stieg, als erste Marathonis aus Neuhaus das Ziel erreichten.