Handball l Güsen/Calbe (nwu) Mit einer Mischung aus Cleverness und der nötigen Portion Glück gewannen die Handballer der TSG Calbe in der Sachsen-Anhalt-Liga ihr Auswärtsspiel beim Güsener HC knapp mit 27:26 (13:12).
Beides vereinte sich in der nervenaufreibenden Schlussphase des Spiels, in der es drunter und drüber ging. Zunächst gelang Calbe der 26:26-Ausgleich. 40 Sekunden vor Abpfiff waren die Saalestädter zudem in Ballbesitz. Sie spielten den Angriff lange aus und markierten in Person von René Hulha fünf Sekunden vor Spielende den Siegtreffer. Damit war der Krimi aber noch nicht vorbei. Güsen wollte über die schnelle Mitte den Ausgleich erzielen, was Martin Sowa regelwidrig verhinderte. Er bekam für die Aktion die rote Karte und muss mit einer Sperre über das Spiel hinaus rechnen.
Als die Gäste schon in den Siegesfeiern steckten, stand aber noch eine Sekunde auf der Uhr. Die Gastgeber warteten vergebens auf die Freigabe der Schiedsricher. Die TSG bemerkte, dass die Partie noch nicht vorbei war, eilte zurück auf das Spielfeld und wehrte den Angriff ab. Die Güsener haderten sehr mit den Schiedsrichtern.
Auch TSG-Co-Trainer Peter Weiß kritisierte das Gespann, welches die Härte hätte eher aus dem Spiel nehmen müssen. Sein Team begann mit einer 5-1-Deckungsspitze durch Hulha. Diese Maßnahme machte sich bezahlt. Erst beim Stand von 4:0 für die TSG nach neun Minuten erzielte Güsen sein ersten Tor.
Über 7:4 und 12:8 für Calbe kamen die Gastgeber bis zur Pause auf 12:13 heran, was vor allem dem Kraftaufwand der Deckungsspitze geschuldet war. Die Räume dahinter mussten stets durch ballseitiges Verschieben zugestellt werden, was viel Laufarbeit erforderte. "Wir mussten in der Abwehr Schwerstarbeit verrichten."
In Hälfte zwei glich der GHC zum 13:13 aus. Eine spielentscheidende Phase erfolgte beim Stand von 15:15. TSG-Torwart Daniel Bertram parierte vier Würfe in Folge und so setzte sich Calbe wiederum auf 20:17 ab, was aber keine Vorentscheidung brachte. Im Gegenteil lagen nun stets die Hausherren mit einem Tor vorn bis zur eingangs erwähnten hektischen Schlussphase, die Calbe mit Glück und Cleverness für sich entschied.
TSG Calbe: Wiederhold, Bertram - Walther, Barby (2), Krause (1), Doll, Hulha (6), Roost (1),, N. Rätzel (2), M. Kralik (1), Sowa (3), Hübner (11)
Siebenmeter: GHC 2/2 - TSG 3/2; Zeitstrafen: GHC 6 - TSG 5; Rot: Martin Sowa (Unsportlichkeit, 59:59) -Calbe-
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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