
Die Oberliga-Handballerinnen der stark ersatzgeschwächten TSG Calbe verloren am Sonnabend knapp mit 24:26 (10:13)- Toren gegen den TSV Niederndodeleben.
Calbe l Sophia Rust, mit 20 Jahren das Küken der TSG, wusste wie es geht. Mit fünf gut platzierten Rückraumtreffern in der ersten Hälfte brachte sie ihre Mannschaft ins Spiel und setzte wichtige Akzente im Auftritt der Saalestädterinnen. Nicht minder erfolgreich: Die erfahrene Jasmin Maue, die auf der linken Außen-position in Angriff und Abwehr für Stabilität sorgte. Am Ende reichten aber auch ihre sieben Treffer nicht und Calbe unterlag den an diesem Tag breiter aufgestellten Gästen von der Börde.
Auf beiden Seiten regierte am Anfang die Nervosität. "Wir waren zu nervös, haben aber letztlich eher unser Spiel gefunden", resümierte TSV-Trainerin Ilka Bierhals. Unter ihren Schützlingen erwiesen sich vor allem die beiden Außen als torgefährlich. Veronika Bange und Mandy Mainka sorgten für die Hälfte der Gästetore, kamen jedoch viel zu oft völlig ungehindert zum Wurf. Erst nach und nach nahm die TSG-Abwehr den harten Kampf an, ließ jedoch vor allem bei Rückraumwürfen weiterhin jede Menge Platz. Mit einem 10:13-Rückstand aus Calbenser Sicht ging es in die Pause.
Die Calbenserinnen kamen denkbar schlecht aus der Kabine. Zwar rieb sich die verbliebene Rumpftruppe auf, blieb in ihren Aktionen aber nicht effektiv genug. Ohne nennenswerte Gegenwehr enteilten die Gäste auf 22:14 (43.). "Wir haben wieder in entscheidenden Situationen unsere Tore nicht gemacht", ärgerte sich Calbe-Trainer Frank Falke. Am Positionsspiel hat es nicht gelegen, denn die TSG-Frauen überzeugten erneut durch einen variantenreichen Angriff mit gut herausgearbeiteten Torchancen. Es fehlte einzig der erfolgreiche Abschluss.
In einer Auszeit stellte Falke sein Team neu ein. Selbst Kristin Sroka, die sich beim Spiel in Marienberg verletzt hatte, und Patrizia Engelmann, die seit Anfang des Jahres an einem Rückenleiden laboriert, mussten nun mit ran. "Unter normalen Bedingungen hätte ich die beiden niemals eingesetzt", erklärte Falke, doch es fehlte auf dem Spielfeld an allen Ecken und Enden. Auf Gästeseite sah das besser aus. Ilka Bierhals hatte alle Möglichkeiten und nutzte sie auch: "Ich konnte allen Spielerinnen heute große Anteile geben, letztlich haben wir durch das Wechseln am Ende den Spielfaden verloren." So hatte beides sein Für und Wider. Die Schlussphase jedenfalls lag in den Händen der TSG, die dank Jasmin Maue und Stefanie Hüls ein Tor nach dem anderen aufholte. Doch die Zeit reichte nicht mehr und das Spiel ging mit 24:26 verloren. "Am Ende sind wir an Kleinigkeiten gescheitert", fasste Falke zusammen. "Wir haben uns trotz allem teuer verkauft."
TSG Calbe: Heinrich, Richter - Arlt, Engelmann, Hoffmann, Hüls (3), Maue (7), Musche (2/1), Rust (5), Sprotte (1), Sroka (3), Wenzel, Wilke (3)
TSV Niederndodeleben: Meier, Reimer - Ziegler (3), Bange (5), Bartl (1), Wilke, Matthei (2), Wolf (1), Schottstedt (3), Mainka (7), Hartung, Bollmann (4/2)
Siebenmeter: Calbe 2/1 - TSV 4/2; Zeitstrafen: Calbe 1 - TSV 5
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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