Glinde l Eintracht-Spieler Daniel Gieraths, Jahrgang 1994, wurde in Hälfte eins vom Schiedsrichter darauf hingewiesen im Spielfeld zu bleiben. Es war eine Szene, die zeigte, dass es überspitzt formuliert, ein ungleiches Duell der jungen Hüpfer gegen die alten Hasen war. Am Ende gab die Erfahrung der Spieler von Langenweddingen den Ausschlag zur knappen 27:29 (12:14)-Niederlage der SG Eintracht Glinde am Sonnabend in der Sachsen-Anhalt-Liga.
Bis zum Ende wehrten sich die Eintracht-Handballer mit Händen und Füßen und boten dem Favoriten von der Börde ordentlich Paroli. Allen voran Sascha Timplan legte los wie die Feuerwehr. Allein vier Treffer zur zwischenzeitlichen 5:2-Führung für die Gastgeber gingen auf sein Konto. Er sollte aber später auch zur tragischen Figur der Partie werden. Eine Viertelstunde vor Ende leistete Sascha sich ein unnötiges Foul in der Rückwärtsbewegung, als er das Bein stehen ließ. "Eine dumme Aktion von mir", wie er selbst nach dem Spiel zugab. Rot war die Folge und diese Szene zeigte erneut die noch vorhandene Grünschnabligkeit der überwiegend jungen Eintracht-Akteure. Wer weiß, vielleicht hätte es mit ihm zum möglichen Punktgewinn oder sogar zu mehr gereicht? Glinde-Trainer Andreas Wiese zeigte sich enttäuscht nach Spielende. "Wir haben uns super präsentiert, aber davon können wir uns nichts kaufen, trotzdem Kompliment an die Mannschaft."
Einer, der die Rasselbande zusammenhielt, war Matthias Scheller, mit 39 Jahren der älteste Spieler auf dem Parkett, er traf zur 7:4-Führung in Hälfte eins und war mit acht Toren bester Werfer der Eintracht. Anschließend fingen sich die Gäste und glichen zum 7:7 aus. Zur Pause hatten sie die Nase mit 14:12 vorn.
In der zweiten Halbzeit übernahm Langenweddingen das Spiel, setzte sich zwischenzeitlich auf drei Tore ab. Doch Glinde schlug in Form von Timplan und Scheller zurück. Auch der junge Michael Kreyenberg übernahm Verantwortung. Torwart Felix Hendrich, auch erst Jahrgang 1994, parierte zudem fünf Hochkaräter. Bis in die Schlussminute hielt die Eintracht das Spiel offen. Erst der technische Fehler von Kreyenberg, dem der Ball beim Fangen ins Aus durchrutschte, besiegelte die Niederlage zum 27:29.
"Man ärgert den Favoriten lange und steht am Ende mit leeren Händen da, das ist schon ärgerlich", befand Wiese. Auch er gab zu, dass die Erfahrung der Gäste ein entscheidender Faktor war. Am Ende bleibt aber ein Auftritt mit Herzblut der Glinder Jung-spunde im Gedächtnis und nicht die Fehler der Unerfahrenheit.
Eintracht Glinde: Hendrich, Müller - Gieraths (2), Prokop, Kaffenberger (2), Michael Kreyenberg (4), Scheller (8), Timplan (7), Steinweg, Lange (2), Martin Kreyenberg (2)
Siebenmeter: Glinde 5/4 - SVL 5/5; Zeitsrafen: Glinde 3 - SVL 3; Rot: Sascha Timplan (Foulspiel, 44:08) -Glinde-
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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