Ob die Sachsen-Anhalt- Liga-Handballer der SG Lok Schönebeck das Tal der Tränen nun hinter sich gelassen haben, wusste Trainer Dirk Heinrichs auch nicht mit Bestimmtheit zu sagen. "Ich hoffe es", meinte er nach dem 40:27 (18:12)-Heimsieg über Einheit Halle II.
Schönebeck l Der Spaß ist zurückgekehrt. Ob er gekommen ist, um zu bleiben, werden erst die nächsten Spiele zeigen. Doch er war den Lok-Akteuren beim überzeugenden Heimsieg schon deutlich anzusehen. Ein Beispiel aus der 60. Minute: Martin Schröder bediente den bereits in der Luft stehenden Robert Mennecke, dieser schloss den Kempa-Trick zum 39:26 ab. "Man sieht: Die Jungs harmonieren. Schließlich musst du erst einmal den Mut haben, diesen Wurf zu nehmen", sagte der Trainer nach der Partie, die Erleichterung stand ihm bereits ins Gesicht geschrieben.
Dass seine Spieler ihre Courage nach vier Niederlagen in Serie wiederfanden, lag aber auch daran, dass ihnen die Hallenser bei der Suche behilflich waren. Mit einer 4:0-Führung gestartet, gab es nur eine Phase in der ersten Hälfte, in der die Partie zu kippen drohte und der HCE II zum 5:4 und 7:6 verkürzte. "Da sind wir wieder in ein Loch gefallen. Wir waren spielerisch überlegen, doch der Ball muss zunächst ins Tor." Doch ohne, dass der Trainer mit einer Auszeit eingreifen musste, fand die SG wieder zu ihrem Rhythmus, zog zur Pause auf sechs Tore Vorsprung davon.
Zur Erheiterung dürften wohl die Schlusssekunden der ersten Hälfte beigetragen haben. Offensichtlich die Hallenuhr nicht im Blick warf ein Gästeakteur bei noch acht Sekunden Spielzeit Torhüter Christian Schuster überhastet in die Arme, dieser retournierte mit einem langen Ball auf seinen Gegenüber. Doch die Lok-Spieler konnten sich an diesem Tag derartige Einlagen erlauben. In der zweiten Halbzeit vergrößerte sich der Vorsprung stetig, die Gegenwehr der Gäste war gebrochen.
Grund zur Anspannung hatte Heinrichs also nicht mehr, einer seiner Spieler indes schon: Hendrik Grünig. Er steuerte die Treffer 30 und 40 bei und war angesichts der zwei fälligen Kisten Bier der Einzige, der sich Sorgen machte - auch wenn es nur um die Frage ging, welche Tankstelle am Abend noch geöffnet hatte, um seine "Schulden" einzulösen.
Lok Schönebeck: Schuster, Weiss - Engelhardt (2), Schröder (5), Grünig (6), Kazmierowski (5/1), Bauer (4), Papendieck (6/4), Schulz (2), Mennecke (4), Böttcher (6), Tomm, Borchardt
HC Einheit Halle II: Maroldt, Platte - Hieronymus, J. Illig (1), Rambusch (9/4), Pflug, Jahreis (6), Voigt (2), Pietruschka (3), Großmann (2), Thähle (2/1)
Siebenmeter: Lok 6/4 - HCE II 6/5; Zeitstrafen: Lok 4 - HCE 3
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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