Calbe/Schönebeck (red) l Eine Woche vor dem Start in die Rückrunde fuhren die Landesligisten aus Calbe und Schönebeck in den Testspielen am Sonnabend unterschiedliche Ergebnisse ein.
Die TSG Calbe hat erneut eine Partie in der Schlussphase verloren. Zwei Wochen nach dem 3:4 in Zerbst (nach 3:0-Führung) musste sich der Landesligist am Sonnabend bei TuS Magdeburg-Neustadt (Landesklasse) mit 3:4 (2:1) geschlagen geben, obwohl er bis zur 75. Minute mit 3:1 führte. "Die Niederlage wurmt natürlich. Ein Sieg hätte mehr Selbstvertrauen gebracht", sagte Trainer Thomas Sauer mit Blick auf den Punktspielstart am Wochenende. "Allerdings wissen wir auch, was wir können. Wir sind nicht so schlecht wie in den letzten 20 Minuten gezeigt, wir haben in dieser Phase nur weniger investiert." Um am Sonnabend zu bestehen, "müssen wir stets 100 Prozent Leistung bringen".
Philipp Spengler brachte die Calbenser zunächst in Führung (10.), Tobias Plantikow erhöhte nach Vorarbeit von Sascha Bergholz zum 2:0 (25.). Nach dem zwischenzeitlichen Anschluss zum 1:2 (29., FE) stellte erneut Plantikow nach gutem Zuspiel von Alexander Voigt den alten Abstand wieder her (50.).
Der Coach nutzte die Gelegenheit und wechselte mehrfach, doch das neu aufgestellte Team hielt dem Druck der Magdeburger in der letzten Viertelstunde nicht stand. Die Gastgeber erzielten noch drei Treffer (75., 82., 90.).
Calbe: Maibaum - Richter, Zapke, Hoffmann, Harms, Müller, Kober, Spengler, Bergholz, Voigt, Noack, Schröder, Mühs, F. Schmidt
Der Schönebecker SV hat seinen Doppelauftritt am Sonnabend scheinbar gut verkraftet. Nach der 1:2-Pleite um 10 Uhr beim Landesklasse-Vertreter MSV Börde II gewann das Team um 14 Uhr beim TSV Kleinmühlingen/Zens mit 5:0. "Alle Spieler, die da waren, haben gut mitgezogen", lobte Coach Marko Fiedler. Gegen Börde "haben wir teilweise zu umständlich gespielt". Zwei Ballverluste haben zu "unnötigen Gegentreffern" geführt. Zwar war der SSV in Hälfte zwei bestimmend, "aber wir haben den Schalter zu spät umgelegt". Gegen Kleinmühlingen lief es besser, der Schwung soll nun in die Liga mitgenommen werden. "Wir haben uns etwas erarbeitet, das wollen wir nicht wegwerfen."
SSV (Böde II): Mertens - Dudziak, Liedtke, Loch, Rhode, Hellige, Jörß, Ferl, Gondeck, Wagner Pülicher
SSV (Kleinmühlingen/Zens): Bellstedt - Dudziak (75. Clawin), Loch, Klemme, Kubos, Bittkau, Rhode, Hellige, Bartaune, Wagner, Pülicher
Der SSC verlor bereits am Freitag seinen letzten Test vorm Wochenende beim Verbands- ligisten Askania Bernburg mit 0:1 (0:1). Coach Christian Kehr dürfte dennoch mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden sein, vor allem in Halbzeit zwei schnürten sie den Gastgeber regelrecht in dessen Hälfte ein. "Wir haben uns im Spiel gesteigert, aber bei Standards einmal die Aufmerksamkeit vermissen lassen", haderte der Coach mit dem Gegentreffer. Zudem müsse die Chancenverwertung verbessert werden. "Wir müssen uns für unseren Aufwand belohnen."
Nach der Partie zollte auch Bernburgs Co-Trainer, der den in Dubai weilenden Chefcoach Heiko Böhler vertrat, Respekt: Wir haben gegen einen künftigen Verbandsligisten gespielt, der im Falle eines Aufstiegs auf keinen Fall zu den Abstiegskandidaten zählt", wird er in der Mitteldeutschen Zeitung zitiert.
Erneut hinterließ SSC-Neuzugang Michal Salak einen guten Eindruck, hatte bei seinem Kopfball (26.) Pech, als er nur die Querlatte traf. "Man sieht seine spielerische Klasse, bisher fehlen nur Tore", schätzte Kehr ein. Auch die Integration der drei weiteren Neuzugänge läuft "hervorragend". Keeper Christoph Seidel "ist verlässlich" und zeigt starke Leistungen im Strafraum und bei Fernschüssen. Alexander Gröger stellte bei Askania nicht nur seine Erfahrung unter Beweis, auch in der Zweikampf-Führung hinterließ er einen positiven Eindruck. Nur an der Feinabstimmung wird weiterhin gefeilt. Enrico Palm zeigte in der Vorbereitung schwankende Leistungen, "entwickelt sich aber in die richtige Richtung".
SSC: Seidel - Schulz (50. Gröger), Schminder, Braunert, Ritzmann (62. Schüßler), Rothe, Wejsfelt (67. Schliemann), Krause, Lindner (46. Palm), Salak (46. Wolff), Kazafirek
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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