Calbe l Das erste Adventswochenende hielt stolze acht Punktspiele für den Handball-Nachwuchs der TSG Calbe bereit. Lediglich die beiden A-Jugend-Teams hatten spielfrei. Die männliche B-Jugend sicherte sich mit einem 30:28 (16:14)-Erfolg über den HT Halberstadt die Tabellenspitze. Die weibliche B-Jugend hatte gegen den Jessener SV mit 14:26 (7:11) hingegen das Nachsehen. Keine Chance auch für den zweiten Sachsen-Anhalt-Ligisten des Tages: Die männliche C-Jugend ging gegen den SC Magdeburg II mit 11:42 (5:22) förmlich unter. Ein glanzloser 22:13 (14:7)-Pflichtsieg gegen die SpG Thale/Westerhausen sicherte der weiblichen D-Jugend die Punkte, wohingegen die weibliche E-Jugend nach dem 7:24 (3:11) gegen den HC Salzland leer ausging.

Bezirksliga, wJC

SV Germania Gernrode – TSG Calbe 5:40 (2:21)

Zufrieden kehrte die TSG nach ihrem Kantersieg zurück. „Sie haben gut umgesetzt, was ich wollte und verstanden, dass jeder in den 50 Minuten sein Tor werfen kann“, lobte Trainerin Marina Sroka, räumte aber auch den extremen Leistungsunterschied beider Teams ein. „Wir waren in den Grundanlagen besser“, beschrieb sie. Und der anfängliche 11:0-Lauf spricht dieselbe Sprache. Für das Team bot das besondere Möglichkeiten, taktische Abläufe zu üben und die Anteile breit zu verteilen.

Bezirksliga, mJD

TSG Calbe – HV Staßfurt 34:19 (17:9)

Mit einer starken Abwehrleistung zogen die Calbenser davon. „Wir standen gut am Mann und haben uns in der zweiten Hälfte auch in der Raumdeckung besser zurecht gefunden“, lobte Trainerin Antje Uhlmann. Für positive Akzente sorgte zudem Jan Hollemann, der zum ersten Mal für sein Team zwischen den Pfosten stand. „Er hat den Ball schnell rausgegeben und damit Konter und die Zweite Welle eingeleitet“, hob die Trainerin hervor. Gerade dieses schnelle Spiel erwies sich als Schlüssel zum Erfolg. Bereits in der Anfangsphase enteilte die TSG dadurch zum 14:3 und sorgte für eine Vorentscheidung.

Bezirksliga, mJE

Quedlinburger SV – TSG Calbe 14:17 (6:10)

Mit einem überraschenden 17:14 (10:6)-Auswärtssieg belohnte sich die TSG für ihren kämpferischen Einsatz. „Das war ein körperbetontes Spiel, wir hatten zu tun“, schätzte Ines Wagner ein. Von der ersten Minute an stand die Abwehr gut, die Jungen halfen sich untereinander aus und stellten so den Tabellenvierten, der mit dieser Gegenwehr offensichtlich nicht gerechnet hatte, vor ein Problem. Reserven sah Wagner noch in der Chancenverwertung. Sie war ansonsten mit dem Auftritt ihrer Schützlinge aber vollauf zufrieden.