Wolmirsleben (grö/chj) l Bei den jungen Leichtathleten der Gaensefurther Sportbewegung ist Wolmirstedt als Wettkampfort sehr beliebt, ist er doch für seine besonders gute Organisation bekannt. Mit Fabienne Sämisch, Michelle Otto, Laura Otto und Nina Ritter gingen vier siebenjährige Teilnehmerinnen des Vereins beim Weihnachts-Sportfest an den Start. Ausgeschrieben war der 50-Meter-Sprint, der 800-Meter-Lauf, Medizinball-Stoßen und die 4x50-Meter-Staffel.

Im 50-Meter-Lauf kämpften 22 Konkurrentinnen der Altersklasse W 7 um die begehrten Podestplätze. Nachdem alle Gaensefurther den Zwischenlauf erreichten, galt es, hier noch einmal alles zu geben, um einen Endlauf-Platz zu ergattern. Während Fabienne ihre persönliche Bestleistung von 9,41 Sekunden aus dem Vorlauf nicht wiederholen konnte und ausschied, gelang den anderen Drei diese Aufgabe. Am Ende siegte Michelle deutlich mit 8,67 Sekunden. Ihre Schwester Laura erreichte Platz drei mit 9, 21 Sekunden und Nina Ritter verpasste das Podest mit 9,34 Sekunden nur knapp.

Beim Medizinballstoßen trafen sich alle 22 Mädchen wieder. Hoch motiviert konnte Nina glänzen, denn ihre 5,04 Meter brachten ihr Platz zwei ein. Auch Michelle erzielte mit 4,34 Metern eine sehr gute Leistung und Platz fünf. Fabienne und Laura landeten mit 3,90 beziehungsweise 3,86 Metern und Platz sieben sowie acht ebenfalls in der Spitzengruppe der Konkurrenz.

Michelle, Laura und Nina stellten sich der Herausforderung der 800 Meter. Während Laura aufgeben musste, kam Michelle mit 3:35,08 Minuten als Dritte ins Ziel. Nina konnte nicht mithalten und wurde Elfte.

Dann fieberten alle dem Staffel-Wettbewerb entgegen. Für die Mädchen stellt er immer einen Höhepunkt dar, denn der Wettstreit in der Mannschaft ist für die gewohnten Einzelkämpfer immer etwas Besonderes. Startläuferin Nina übergab an Laura, die ihren Vorsprung an Fabienne weitergab. Dieser wurde dann durch Michelle mit einer Zeit von 1:37,11 Sekunden sicher ins Ziel gebracht.

Der Jubel war groß als die Gaensefurther auf dem obersten Podestplatz ihre Urkunden in Empfang nahmen. Um einige Erfolgserlebnisse reicher konnten sie dann zufrieden den Heimweg antreten.