Der SV Wolmirsleben veranstaltete zum Jahreswechsel den traditionellen Silvesterlauf. Bereits zum 16. Mal fanden Wettbewerbe in allen Alterskategorien statt. Insgesamt nahmen 51 Athleten teil. Rüdiger Nettlau verteidigte in seiner Altersklasse Ü 55 den Titel. Die meisten Läufer starteten in der AK U 5.

Wolmirsleben (hbr/chj) l Auch wenn es beim 16. Silvesterlauf 2013 beim Sportverein Wolmirsleben wieder keinen Teilnehmerzuwachs zu verzeichnen gab, sprach Vereinsvorsitzender Helmut Schöler, der im übrigen sein Amt im Februar abgeben wird, von "einem gelungenen Abschluss des Sportkalenderjahres."

Nur 51 Läufer, 20 Kinder sowie 31 Jugendliche und Erwachsene füllten das Starterlistenpapier. Hätte allein die Fußballabteilung mehr Läufer bewegen können, dann wäre ein leichter Teilnehmerzuwachs (2012 = 79 Läufer) erkennbar werden können.

Da aber auch diesmal rund 60 Eltern, Großeltern, Geschwister und Verwandte am Rande der Veranstaltung "aktiv" waren, konnte von einem normalen Silvesterlauf gesprochen werden.

Was sich auch schon in den Vorjahren immer wieder andeutete, war auch diesmal eindeutig erlebbar: Es fehlen Kinder und vor allem Jugendliche im Breitensport-Bereich. Vor allem der weibliche Anteil ist in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen.

Auch Nordic Walking bleibt beim Sportverein Wolmirsleben ein Nischen-Produkt, denn nur zwei Starter konnten im Wettkampfbüro (Sportchef Schöler und Vorstandsmitglied Dieter Raschke, der mit seinem Sieg sich einen der 17 Gutscheine erkämpfte) zum normalen Starterfeld beitragen.

Der 63-jährige Hecklinger Rüdiger Nettlau war, ist und bleibt bei den Wolmirslebener Silvesterläufen die schillernde Persönlichkeit. In seiner Altersklasse Ü 55 war er erneut unschlagbar. Er siegte vor dem Staßfurter Udo Dannehl und dem Egelner Paul Thüne. Leicht enttäuscht zeigte sich Nettlau nach dem Zieleinlauf dann doch, denn der 32-jährige Staßfurter Michael Schwarzer hatte beim Zehn-Meter-Höhenaufstieg 250 Meter vor dem Zieleinlauf auf der 3000-Meter-Großer-Schachtsee-Strecke Nettlau doch noch überholt. So blieb für Nettlau "nur" Platz zwei in der Gesamtwertung. Für die Läuferlegende Nettlau war es aber insgesamt kein Problem.

Die meisten Starter waren mit Ben Schielke (Westeregeln), Maja Specht, Morten Zehner, Romina Kühn und Alena Liebscher in der AK U 5 zu finden. In der AK 5 bis 7 weiblich siegte Nina Ritter vor Toni Ritter und Mia Walkoff. Und bei den Jungen holte sich die Goldmedaille Till Specht - vor Noah Behrendt und Jan Stock.

Auch für diesen Silvesterlauf stellte der Geschäftsführer des Kreisportbundes, Lothar Maruhn, Medaillen für den Nachwuchsbereich bereit. Der SVW bedankt sich zum Jahresausklang auch in diesem Falle, vorher hatte Maruhn ja viel für den Sportheim-Umbau ermöglicht, ganz herzlich.

Medaillen holten sich auch noch die Jungen der AK 8 bis 10: Cedric Merker, Max Neumann und Yannick Meier. In der AK 11 bis 13 hießen die Gewinnerinnen Nina Neumann und Alina Bohndorf und bei den Jungen siegte Jonas Behrendt vor Moritz Specht. In der AK 14 - 16 (w./m.) hieß der Gewinner Lukas Radel. Bei den 17- bis 20-Jährigen tauchten nur die Namen von Markus Vorreuyer und Florian Zehner auf.

Auch in den AK 21 bis 25 und 25 bis 30 waren nur Laura Nittel und Tobias Maier zu finden. Bei den 31- bis 40-Jährigen waren nur die Männer Michael Schwarzer, Nicky Richter, Danny Behrendt sowie Christian Specht und Andreas Braun aufgelistet. In der Gruppe der 41- bis 50-Jährigen gewann Silke Vorreyer vor Michael Stein und bei den Männern lautete die Reihenfolge Jörg Schäper vor Sven Herzog und Dirk Vorreyer. Gutscheine gab es außerdem noch für Heiko Radl (AK 50 bis 55) sowie Karin Thüne (Ü 55).