Magdeburg (kam/chj) l Das erste Verbandsliga-Spiel des neuen Jahres gewannen die Handballer des SV Wacker Westeregeln beim FSV 1895 Magdeburg mit 32:21 (14:11). Der Tabellenzweite unterstrich mit dem ungefährdeten Sieg nicht nur die Aufstiegsambitionen, stellte nebenbei auch noch interne Rekorde auf.

Zwar gehörte der erste Treffer der Partie van Stigt von den Gastgebern, doch Wackers Clemens Grafenhorst punktete direkt doppelt zum 2:1 (3.). Magdeburgs Peper glich noch ein letztes Mal aus, bevor der SVW durch Mittelmann Tobias Deutscher, Christian Thamm und "Nesthäkchen" Jimmy Klockmann ein kleines Polster erkämpfte (6:2, 9.).

Nach dem guten Auftakt der Gäste kamen die Landeshauptstädter wieder zum Zug und netzten dreifach ein, bevor Wacker es ihnen durch Thamm, Deutscher und Rechtsaußen Christopher Gorges gleich tat (9:5, 15.). Die Gastgeberbank nahm anschließend eine Auszeit. Danach konnte der Vorsprung zwar verkürzt werden, jedoch legte Westeregeln bis zur Pause wieder drei Zähler zum 14:11-Pausenstand vor.

Auch der Auftakt der zweiten Halbzeit gehörte vollends den Grün-Weißen. Grafenhorst traf doppelt, Deutscher punktete per Konter und Schlussmann Florian Pierschalla hielt seinen Kasten bei zwei Strafwürfen von Beckmann und van Stigt sauber (17:12, 36.). Die Magdeburger kämpften weiterhin um jeden Ball, konnten den Vorsprung zeitweilig auch wieder auf drei Tore reduzieren (16:19, 40.), bevor Westeregeln wieder aufdrehte und das Polster auf sieben Tore zum 23:16 aufstockte. Wackers eingewechselter Schlussmann Andreas Howahl machte es seinem Vorgänger Pierschalla gleich und parierte einen Strafwurf von van Stigt. Der FSV blieb weiter am Ball, konnte am Ende den Abstand jedoch nicht mehr aufholen. Die Partie war entschieden.

Die Westeregelner um das Trainergespann Yves Grafenhorst und Matthias Zeidler punkteten weiter und stellten mannschaftsinterne Rekorde auf. So erzielte Rechtsaußen Christopher Gorges beim 28:20 sein 222. Verbandsligator. Teamkollege Tobias Deutscher netzte im Anschluss sein 50. Saisontor ein. Am Ende traf Wackers Torgarant Clemens Grafenhorst doppelt und beendete die Partie mit seinem 500. Verbandsligator.

"Es war ein verdienter Sieg, wir haben gut gespielt. Unsere Abwehr und auch die Torhüter gaben von Anfang an 100 Prozent. Unsere Chancen haben wir gut verwertet. Auch unsere Jüngsten Steven Mack und Jimmy Klockmann haben ihre Tore gemacht. Am Ende war der Sieg ungefährdet", resümierte Zeidler.

Am Sonntag empfängt Wacker den bislang verlustpunktfreien Tabellenführer Eintracht Gommern zum Spitzenspiel der Liga. Das "Gipfeltreffen" könnte im Aufstiegsrennen vorentscheidend werden. Mit zwölf Siegen und einer Tordifferenz von 388:280 führt die Eintracht souverän die Liga an.

Wacker Westeregeln: Salm, Pierschalla, Howahl - Rothe, Grafenhorst (10/1), Thamm (3), Deutscher (7), Laschke, Gorges (3), Jakobi, Mack (4), Klockmann (5)

Siebenmeter: Magdeburg 4/1 - Wacker 1/1; Zeitstrafen: Magdeburg 11 - Wacker 7