Ballenstedt (rst/chj) l Am ersten Landesklasse-Spieltag des neuen Jahres ging es für die erste Männermannschaft des VC 97 Staßfurt nach Ballenstedt. In der berüchtigten Wolterstoff-Halle traf sie auf die Reserve des SV Fortuna Ballenstedt und den Hederslebener SV. Mit einem neunköpfigen Kader konnte Trainer Michael Frost zumindest teilweise aus dem Vollen schöpfen.

In der ersten Partie trafen die Staßfurter gleich auf ihren vermeintlichen "Lieblingsgegner", den Tabellendritten Ballenstedt. Das anfangs der Saison neu formierte Frost-Team fand von Spiel zu Spiel besser zusammen und war von Beginn an hellwach. Bei konstant guten Annahmen konnte Zuspieler Christian Bechtle seine Angreifer immer wieder nach Belieben einsetzen und die ein oder andere Kombination aus den Fingern zaubern. Mit 25:22 ging der erste Satz an den VC 97.

Im zweiten und dritten Satz wurde die Überlegenheit der Staßfurter dann deutlich. Außenangreifer Stefan Bornemann und Diagonalspieler Christian Schmidt wuchteten ihre Angriffe immer wieder am desolaten Block der Ballenstedter vorbei. Bälle, die den Weg Richtung Hallenboden nicht fanden, entschärften die beiden Mittelblocker Andreas Wernicke und Kapitän Jens Ruhnow. Die beiden Sätze gingen mit 25:15 und 25:13 an die Bodestädter. Der 3:0-Sieg war perfekt.

Nach einem Spiel Pause ging es weiter gegen Hedersleben. Stephan Groth rückte auf die Position des Diagonalspielers, ansonsten begann der VC 97 unverändert. Trainer Frost gab die Marschroute vor und sein Team wusste diese umzusetzen. Libero Carsten Klee und Außenannahmespieler Robert Stinner legten mit ihrer soliden Darbietung den Grundstein für einen gelungenen Spielaufbau. Über Außen agierte Bornemann weiterhin stark und souverän. Der erste Satz endete mit 25:20 für die Staßfurter.

Ähnlich wie im Spiel zuvor, zeichnete sich auch in der zweiten Runde eine Überlegenheit der Bodestädter ab. Kapitän Ruhnow bekam eine Pause und für ihn griff Mittelblocker Tim Dornemann ins Geschehen ein. Mit platzierten Flatteraufgaben arbeitete er für den VC 97 einen komfortablen Vorsprung heraus. Gegen die Schnellangriffe von Andreas Wernicke fanden der HSV kaum Mittel. Satz zwei ging mit 25:11 deutlich nach Staßfurt.

Im dritten Satz lief die Frost-Truppe einem Rückstand hinterher und musste noch mal eine Schippe drauflegen. Zuspieler Bechtle setzte seine Angreifer immer wieder gut ins Szene und Diagonalspieler Groth wusste zu überzeugen. Auch der Mittelblock um Ruhnow und Dornemann fand zur Stabilität der vorherigen Sätze zurück, Robert Stinner punktete über Außen und der Satz wurde mit 25:22 entschieden. Somit war auch der zweite 3:0-Erfolg des Tages perfekt.

Mit dem neuen Motto "Oberkörper frei - Bauch raus" hatte man nun endlich auch das zweite Ziel erfüllt, einen neuen Schlachtruf zu finden.

VC 97 Staßfurt: Stinner, Dornemann, Groth, Klee, Bechtle, Wernicke, Bornemann, Ruhnow, Schmidt