Magdeburg (spa/chj) l In der Sachsen-Anhalt-Liga reiste die B-Jugend des HV Rot-Weiss Staßfurt mit einem arg minimierten Kader zum BSV Magdeburg II. Gäste-Trainer Steffen Panzer musste gleich acht Ausfälle kompensieren, davon fehlten einige gesundheitsbedingt, andere waren aufgrund der Ferienzeit verreist. So blieb den Staßfurtern nichts anderes übrig, als mit nur zwei Torhütern und sieben Feldspielern in die Landeshauptstadt zu reisen. Umso überraschender war es, dass sich die Gäste am Ende mit 26:24 (13:12) durchsetzten.

Schon das Hinspiel verlief äußerst knapp, wenn auch siegreich für die Rot-Weissen (25:23). Entsprechend eng war auch das Rückspiel in Magdeburg. Zu keinem Zeitpunkt konnte sich eins der beiden Teams entscheidend absetzen. Nach den Stationen 5:5 und 8:8 schlichen sich Unkonzentriertheiten in der Offensive und Defensive der Gäste ein. Dies nutzten die Magdeburger und legten mit 12:9 vor.

Panzer nahm eine Auszeit, appellierte an den Mannschaftsgeist seiner Schützlinge. Mit Erfolg - Staßfurt führte zur Pause mit 13:12. Nach dem Seitenwechsel agierte der HVS sicherer, spielte Angriffe besser aus und ging so mit 20:16 in Führung. Doch der BSV kämpfte sich wieder heran (21:22).

Doch Schlussmann Erik Stein hielt seine Sieben im Rennen, parierte vier Strafwürfe. Das weckte die ganze Defensive, die nun Magdeburger Fehler vehement bestrafte, sodass es zum 26:24-Erfolg reichte.

HV Staßfurt: Erik Stein, Tobias Trostdorf - Tobias Lerch, Janik Starosta (5), Steve Ilgenstein (7), Toni Fanselow (7), Paul Hoffmann (3), Philipp Langewald (1), Julian Nüssel (3)