Wesel (mmgr/chj) l Zum siebenten Mal richtete der Badminton-Verein Wesel Rot-Weiss die Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften der Altersklassen U 15, U 17 und U 19 aus. Die 230 besten Nachwuchsathleten aus ganz Deutschland spielten in 15 Wettbewerben um den begehrten Meistertitel.

Vom SV Lok Staßfurt qualifizierten sich Maria Kuse im Mädchendoppel in der AK U 15, Laura Surauf im Mix in der AK U 17, Eric Aufzug im Mix U 19 und Isabelle Puchta im Einzel, Doppel und Mix in der AK U 19.

Maria kam mit ihrer Partnerin Emma Moszczynski im Doppel bis ins Viertelfinale. Dort mussten sie sich den an Position vier gesetzten Niedersachsen Molitor/Moses mit 17:21 und 15:21 geschlagen geben. Am Ende sprang so ein starker fünfter Platz heraus - die beste Platzierung der Staßfurter Delegation.

Über den neunten Platz freuten sich Laura und ihr Partner Hannes Kämmer im Mix. Sie scheiterten an den an vier Gesetzten Gerberich/Jäger aus Bayern mit 16:21 und 15:21.

Auch Isabelle kam mit ihrer Partnerin Anna Bram aus Hamburg auf den neunten Platz. Sie trafen gleich auf die späteren Meister Kamott/Käpplein (Nordrhein-Westfalen/Hessen). Im ersten Satz konnten sie noch gut mithalten, verloren knapp mit 22:24. Aber im zweiten vermochten sie nicht an die guten Leistungen der ersten Runde anzuknüpfen und verloren mit 7:21. Doch beide freuten sich, die Gegner wenigstens etwas geärgert zu haben.

Im Mix mit ihrem Vereinskameraden Eric Aufzug lief es für Isabelle hingegen nicht so gut. Beide fanden schlecht in die Partie und leisteten sich zu viele Fehler. Am Ende war so nur der 17. Platz drin.

Im Einzel traf Isabelle auf Eva Janssens (NRW). Die an Platz neun Gesetzte konnte beide Sätze (21:17, 21:13) für sich entscheiden. Die Partie war durch gute Ballwechsel geprägt. Die Staßfurterin wartete mit guten Ideen auf. Doch zu viele Bälle gingen knapp ins Aus.

Der SV Lok Staßfurt freute sich, als kleiner Verein mit vier Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft vertreten gewesen zu sein und über die, angesichts der starken Konkurrenz, guten Platzierungen.

Neben Wettkämpfen gab es für die Athleten und Zuschauer auch ein reichhaltiges Rahmenprogramm. So fand am Freitagabend eine "Players-party" statt, an der nicht nur die Spieler und Spielerinnen teilnahmen, sondern auch die Schiedsrichter und Funktionäre. Während der Veranstaltung sorgte eine Tombola für Abwechslung. Kurz vor Beginn der Endspiele fand eine Zumba-Aufführung statt und die Siegerehrung wurde musikalisch untermauert. Daher lautete das Staßfurter Fazit: "Rundherum eine gelungene Meisterschaft und von den Veranstaltern eine super organisatorische Leistung."