Handball l Borne (chj) Nach einem zuletzt recht dürftigen Auftritt der Handballer des SV Germania Borne wollen selbige nun unter Beweis stellen, dass sie es in der Sachsen-Anhalt-Liga besser können. Dafür empfangen sie heute um 16.30 Uhr den HSV Haldensleben.

Bei der 21:33 (9:15)-Niederlage beim HBC Wittenberg lief die Sieben von Andreas Lampe und Sven Klippstein ihrer Form hinterher. "Wir haben mit der Mannschaft gesprochen", erklärt Lampe. Mit freien Köpfen soll nun die nächste schwere Aufgabe angegangen werden.

Freie Köpfe dürften auch nötig sein. Denn die Gäste stehen mit nur zwei Punkten Rückstand knapp unter Borne, könnten mit einem Sieg aufgrund der besseren Tordifferenz sogar vorbeiziehen.

Im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem 27:27-Unentschieden. "Aber es waren sogar zwei Punkte drin", erinnert sich Lampe. Es war bis zum Abpfiff ein ausgeglichenes Duell. Ähnliches erwartet der Borne-Coach erneut. "Es wird sehr schwer." Lampe kann jedoch wieder auf Jens Friedrich zählen, der zuletzt im Defensivverbund schmerzlich vermisst wurde. Mit ihm im Abwehrzentrum und einer Offensive, die sich steigern muss, gilt es für die Germanen, "zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern". Dafür setzt Lampe auf die altbewährte Heimstärke.