Handball l Staßfurt (chj) Im Kampf um den Klassenverbleib in der Sachsen-Anhalt-Liga treten die Handballer des HV Rot-Weiss Staßfurt II heute um 18.30 Uhr beim Dessau-Roßlauer HV II an. Doch Mario Kutzer, Trainer der Gäste, weiß gar nicht recht, was für eine Sieben ihn und seine Mannschaft in Dessau erwartet.

"Es wird eine Wundetüte. Da Dessaus Erste bereits gestern spielte, wird die Zweite heute wahrscheinlich Aushilfe bekommen", ahnt Kutzer. Für die Gastgeber könnte dies ein entscheidender Vorteil werden. Denn einige Akteure aus der Drittliga-Sieben sind auch in der Sachsen-Anhalt-Liga spielberechtigt. "Es wird sich erst vor Ort zeigen, gegen wen wir auflaufen", so der Staßfurter Trainer.

Sollten Akteure der Ersten auflaufen, wollen die Gäste darauf umgehend reagieren. "Wir werden dann entsprechend unsere stärksten Deckungsspieler auf diese ansetzen. Wir müssen dann mit Manndeckung agieren", verrät Kutzer. Der Trainer kennt seinen Gegner und dessen Stärken. "Dessau hat gute Shooter und starke Kreisspieler. Auf die müssen wir besonders achten." Dafür müsse vor allem der Mittelbock stimmen.

Doch egal, wen der Gegner aufbietet, die Staßfurter Marschroute ist klar formuliert. "Wir wollen und müssen punkten. Wenn wir uns wie gegen den BSV Magdeburg motivieren, können wir nur gewinnen", erklärt Kutzer. Doch die Rot-Weissen müssen erneut auf sechs Akteure verzichten. Hinzu kommen weitere, die angeschlagen sind.

Der HVS-Coach erhofft sich ein frühes Torepolster, um einen eventuellen Einbruch seiner Schützlinge vorbeugen zu können.