Radis (nrc) l Die Handballer des HV Rot-Weiss Staßfurt bewiesen wahren Kampfgeist in ihrer Rückrundenpartie in der Mitteldeutschen Oberliga beim TuS Radis. Das Spiel wurde zwar mit 29:31 (12:18) verloren, doch Staßfurt kämpfte sich von einem Sechs-Tore-Rückstand wieder auf zwei Treffer Unterschied heran.

Zu Beginn sah es noch nicht nach einer Niederlage für den HVS aus. Die Sieben von Trainer Uwe Mäuer startete gut und ging zunächst mit zwei Toren zum 3:1 in Führung. Danach war das Geschehen ausgeglichen, kein Team setzte sich entscheidend ab. Erst beim Stand von 11:11 zog im Angriff der Gäste Unruhe ein. "Wir haben zu viele halbe Würfe genommen und dadurch Radis wieder ins Spiel gebracht", haderte der Co-Trainer Andreas Stops. Die Gastgeber zogen bis zur Pause auf sechs Tore zum 18:12 davon.

In Hälfte zwei bewies der HVS Moral. Der Angriff wurde wieder ruhiger, sodass Radis kaum noch Konterchancen hatte. "Außerdem haben Tobias Rindert und Nils Hähnel am Kreis eine sehr gute Arbeit geleistet", lobte Stops. Auch die Defensive hob der Co-Trainer lobend hervor. "Wir wollten vor allem den großen Kreisläufer der Gegner kontrollieren, das ist uns gut gelungen."

Was Stops ein wenig aufstieß, waren die vielen Siebenmeter für die Gastgeber. Radis bekam insgesamt zwölf, Staßfurt nur vier. "Aber so ist das nun mal wenn man auswärts spielt", so der Co-Trainer.

Staßfurt: Tuchen, Schliwa - Frank (3), Oswald, Ortmann, Bruchnow (4), Retting (3), Jacobi, Rach, Praest (4/1), Hähnel (6), Scholz(1), Rindert (8)

Siebenmeter: Staßfurt 4/1 - Radis 12/10; Zeitstrafen: Staßfurt 4 - Radis 5