Bei den Hallen-Bezirksmeisterschaften im Dreikampf U 10 zeigten die jungen Athleten der Gaensefurter Sportbewegung, dass sie zu den besten der Alterklasse gehören. Michelle Otto gewann Gold. Auch in der Mannschaftswertung reichte es für den inzwischen vierten Titel. Beim Indoor-Hope-Cup holte Alina Bohndorf Rang fünf.

Magdeburg/Halle (grö/nrc) l Bei einem Blick auf die Starterliste im Vorfeld vermuteten alle: "Leicht wird es mit einem der begehrten Podestplätze nicht werden", denn in der Altersklasse W 8 lagen 39 Meldungen vor, in Altersklasse M 8 waren es 29. Aber die vier jungen Leichtathletinnen Michelle Otto, Laura Otto, Nina Ritter und Fabienne Sämisch (alle W 8) sowie ihre männlichen Teamkollegen Lukas Ladehoff und Janek Telge (beide M 8) ließen sich dadurch nicht entmutigen, nahmen beherzt den Wettkampf auf und sollten am Ende reichlich belohnt werden.

Michelle Otto holt Gold mit persönlicher Bestleistung

Gestartet wurde in den Disziplinen 50-Meter-Lauf, Weitsprung und 400-Meter-Lauf als Dreikampf- und Einzelwertung. Außerdem stand wieder ein Staffelwettstreit auf dem Programm. Als Michelle nach 8,46 Sekunden mit neuer persönlicher Bestleistung (PB) ihren 50-Meter-Zeitlauf mit deutlichem Vorsprung beendete, war klar, dass es zu einer Medaille reichen könnte. So war es dann auch, sie wurde sogar mit Gold belohnt. Im Weitsprung verpasste die Egelnerin mit 3,11 Metern nur knapp das Podest. Der 400-Meter-Lauf war dann wieder ganz nach Michelles Geschmack. Sie lag von Anfang an in Führung und rettete den komfortablen Vorsprung bis ins Ziel, wofür sie 83,88 Sekunden (PB) brauchte. Zusammen ergab die Bilanz 937 Punkte, Platz eins und Bezirksmeisterin im Dreikampf, 50-Meter-Lauf und 400-Meter-Lauf. Auch ihre Schwester Laura war gut in Form. In allen drei Disziplinen erreichte sie eine erhebliche Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistungen (8,92 Sekunden/3,06 Meter/85,88 Sekunden/869 Punkte bedeuteten Rang vier). Am Ende fehlten ihr nur sieben Zähler für den dritten Platz im Dreikampf.

Nina konnte mit zwei persönlichen Bestleistungen im 50-Meter-Lauf (9,13 Sekunden) und im 400-Meter-Lauf (94,26 Sekunden) glänzen. Im Weitsprung erreichte sie 3,09 Meter. Am Ende standen 796 Punkte im Wettkampfprotokoll, das hieß Rang zwölf. Auch Fabienne gab sich große Mühe und realisierte im Weitsprung mit 2,68 Meter und im 400-Meter-Lauf mit 88,31 Sekunden zwei persönliche Bestleistungen. Der 50-Meter-Lauf endete für sie in 9,63 Sekunden. Endbilanz 734 Punkte (23.).

Vierter Titel in der Mannschaftwertung

In der Staffel bisher erfolgsverwöhnt, geriet das Team unserer vier Mädchen diesmal gleich nach dem Start an Position drei. Dies änderte sich erst auf der Zielgerade, auf der Michelle durch einen Endspurt die Gaensefurther noch auf den Silberrang brachte. Neu für unseren Verein bei Bezirksmeisterschaften ist die Mannschaftswertung.

Aufgrund der vielen guten Ergebnisse konnten sich die kleinen Gaensefurther Dreikämpferinnen der Altersklasse W 8 zusätzlich über Platz eins mit 3336 Punkten und Bezirksmeistertitel Nummer vier freuen.

Eine Mannschaftswertung war im männlichen Bereich mit zwei Gaensefurther Startern nicht möglich. Lukas Ladehoff verbesserte seine Bestleistung im Weitsprung auf 2,49 Meter. Zusammen mit 9,72 Sekunden im 50-Meter-Lauf und 89,62 Sekunden im 400-Meter-Lauf ergaben sich 600 Punkte im Dreikampf und das bedeutete für ihn Platz 17. Janek Telge war das erste Mal bei einem Wettkampf dabei. Da er nach 9,33 Sekunden im 50-Meter-Lauf und 2,84 Meter im Weitsprung den Wettkampf abbrach, konnte keine Wertung im Dreikampf erfolgen.

Alina Bohndorf läuft auf rang fünf im Ibdor Hope Cup

Während die jüngsten Gaensefurther Leichtathleten in Magdeburg waren, nahm Alina Bohndorf (W 12) in Halle am Indoor Hope Cup teil. Sie wollte sich in der für ihre Altersklasse vorgeschriebenen Distanz von 60 Metern mit Konkurrentinnen aus ganz Sachsen-Anhalt messen, die sich jedoch als ziemlich stark erwiesen. Zunächst hatte Alina in ihrem Lauf einen guten Start, war bis einige Meter vor dem Ziel Erste, wurde dann aber noch überholt.

Eine Konkurrentin aus Halle war vier hundertstel Sekunden schneller. Da es nur Zeitläufe und somit kein Finale gab, musste sich Alina trotz der Leistung von 8,84 Sekunden und neuer persönlicher Bestzeit mit Platz fünf von 26 Teilnehmerinnen zufrieden geben. Alina sah es aber trotzdem positiv, konnte sie doch wertvolle Erfahrungen sammeln.