Handball l Westeregeln (nrc) In der Verbandsliga reisen die Handballer des SV Wacker Westeregeln für ihr Rückrundenspiel zum Tabellensiebten, BSV Magdeburg II. Die Partie beginnt heute um 16 Uhr. In der Hinrunde gewann Wacker mit vier Toren Vorsprung (29:25).

Trotz des Sieges erinnert sich Matthias Zeidler, Trainer der Westeregelner, dass das Hinspiel relativ knapp war. Eine solche Partie erwartet er auch heute. "Der BSV hat eine junge Mannschaft, die sehr aufs Konterspiel ausgerichtet ist. Dann spielt Magdeburg eine offensive Deckung, auf die man sich einstellen muss."

Also keine leichte Aufgabe, obwohl die Landeshauptstädter fünf Plätze hinter Wacker stehen. Das bedeutet für Zeidler allerdings nichts. "In Magdeburg haben wir es bisher immer schwer gehabt. Der Gegner ist heimstark, aber wir hoffen, dass wir uns gut vorbereitet haben."

Nach dem Spiel gegen Klein Oschersleben betonte Wackers Trainer, dass das Team für den BSV noch einmal eine Schippe drauflegen muss. Angriff und Deckung wechselten sich scheinbar in beiden Halbzeiten ab. In der ersten Hälfte war Wackers Defensive stark, in der zweiten die Offensive. "Gegen Magdeburg müssen wir beide Bereiche über das gesamte Spiel hinkriegen. Einfache Fehler im Angriff werden vom BSV mit Sicherheit bestraft."

Ein Sieg würde Wacker in Schlagdistanz zum Tabellenführer Eintracht Gommern halten. Vom Liebäugeln mit dem ersten Rang will Zeidler aber nichts wissen. "Wir konzentrieren uns immer nur auf das nächste Spiel. Vom ersten Platz spricht keiner. Wenn uns vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir im März auf Platz zwei stehen und erst eine Niederlage haben, hätte das keiner geglaubt. Wir wissen alle, dass wir uns das hart erarbeitet haben."

Aus personeller Sicht ist die Situation für Wacker nicht optimal, da Zeidler auf Andreas Howahl (Beruf), Mike Garbaczok und Steffen Laschke (beide verletzt) verzichten muss.