Nachwuchs-Fußball l Wernigerode (imü/chj) Im ersten Punktspiel der Landesliga-Rückrunde hatten die D-Jugend-Kicker des SV 09 Staßfurt den Tabellenführer Einheit Wernigerode an den Rande einer Niederlage. Am Ende waren es aber die Gastgeber, die nach dem 5:3 (1:3) jubelten.

Von Beginn an traten die Staßfurter kämpferisch sowie spielerisch sehr couragiert auf und gingen nach zehn Minuten durch ein Tor von Tom Krüger in Führung. Er verlängerte einen lang getretenen Freistoß von Markus Kasties direkt ins Wernigeroder Tor. Nur wenig später glichen die Harzer zwar aus, aber die Bodestädter erzeugten weiter Druck und wurden mit der erneuten Führung belohnt. Hugo Heldt war zur Stelle, als Einheits Torwart den Ball nicht festhalten konnte. Nur zwei Minuten später schloss der stark agierende Tom Krüger einen schulmäßig über die linke Seite vorgetragenen Angriff zum verdienten 3:1-Halbzeitstand ab.

Nach der Pause übten die Gastgeber, wie nicht anders zu erwarten, mächtig Druck auf das Staßfurter Tor aus. Allerdings verhalf Wernigerode erst ein etwas schmeichelhafter Strafstoß zum 2:3-Anschluss.

Danach bekamen die Gäste Probleme, konnten kaum noch für Entlastung sorgen. Es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann Einheit den Ausgleichstreffer erzielen würde. Acht Minuten vor dem Ende drehte der Gastgeber dann das Spiel mit einem Doppelschlag.

In den letzten Minuten versuchten die Bodestädter noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzielen und hatten durchaus die Möglichkeiten dafür, blieben jedoch glücklos. Erfolgreicher waren die Wernigeröder, die durch Nicolas Hänsel in der letzten Minute den Schlusspunkt zum, aus Sicht der Harzer, schwer erkämpften 5:3-Endstand setzten.

Trotz der Niederlage konnte das Team von Holger Michalak den Rasen erhobenen Hauptes verlassen. Die Spieler hatten alles gegeben und die deftige 0:13-Pleite im Hinspiel vergessen lassen.

SV 09 Staßfurt: Hannes Lichter - Tim Kaufmann, Alexander Wittmann, Markus Kasties, Paul Zimmermann, Christian Kluge, Hugo Held, Tom Krüger, Dominique Kunze, Tim Reuschel