Burg (mgr/chj) l 20 Jungen und sieben Mädchen der Altersklasse U 15 kämpften in Burg um die begehrten Landesranglisten-Punkte im Badminton, sowohl im Einzel als auch im Mix. Im gemischten Endspiel standen sich gleich drei Athleten des SV Lok Staßfurt gegenüber: Anton Buchholz mit seiner Partnerin Luca Kisner und Tanja Krukowski mit ihrem Partner Florian Rein aus Burg. Luca und Anton waren durch ihre Körpergröße überlegen, Tanja kämpfte noch mit einer Erkältung. Alle vier lieferten ein sehenswertes Finale, aus dem Luca und Anton als Sieger hervorgingen.

Die Staßfurter Robin Kögler und Laura Beyer begannen ihr Auftaktspiel nevös, gaben es mit 1:2 ab. Am Ende sprang für das gemischte Doppel der fünfte Platz heraus. Im Einzel lief es für Robin besser. Er gewann seine erste Partie gegen den um einen Kopf größeren Christian Händel aus Merseburg. Im zweiten Spiel traf er auf seinen Vereinskameraden und späteren Sieger Paul-Werner Dinge- thal. Robin gestaltete das Spiel nach seinen Möglichkeiten, doch er konnte eine deutliche Niederlage nicht verhindern. Am Ende wurde Robin Neunter.

Anton entschied seinen Auftakt mit 21:4 und 21:10 deutlich für sich. Spannung pur in seinem zweiten Spiel: Er stand seinem Freund und Doppelpartner Florian Rein gegenüber. Anton leistete sich zwei Fehler weniger im Duell, gewann so mit 22:20 und 25:23.

Nach gewonnenem Halbfinale stand Anton Vereinskamerad Paul-Werner gegenüber, der sehenswert bis ins Endspiel durchmarschierte, sich auch in diesem durchsetzte und sich so zum Einzel-Sieger krönte.

Tanja und Luca hatten sich gleich bis ins Halbfinale gespielt, indem sie ihre erste Partie gewannen. Tanja kämpfte im Einzel nicht nur gegen Luca und Laura, auch gegen ihre Erkältung. Im Finale gegen Gina Schaaf aus Halle waren ihre Kräfte am Ende. Knapp verlor sie mit 19:21 und 20:22, freute sich dennoch über Silber.

Auch Luca und Laura schlugen sich beachtlich. Luca lieferte sich gegen Tanja einen spannenden Kampf, Laura gegen Schaaf. Die Begegnungen wurden jeweils erst im dritten Satz entschieden, jedoch für die Gegner. Dennoch war der dritte beziehungsweise vierte Platz der verdiente Lohn für ihre Mühe und Kampfbereitschaft.