Staßfurt (chj) l Nach zwei Niederlagen in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga tritt der HV Rot-Weiss Staßfurt heute um 16 Uhr beim HC Einheit Plauen an und will die mäßige Auswärtsbilanz aufpolieren. Da Torwart Patrick Tuchen gesperrt ausfällt, wird Co-Trainer Andreas Stops als Ersatzmann aushelfen.

Für Tuchen wird Sebastian Schliwa das Tor hüten, Stops wird sich als Ersatz bereithalten. "Basti ist natürlich in der Pflicht", erklärt Stops. Wenn es bei Schliwa nicht läuft oder er eine Verschnaufpause benötigt, tritt der Co-Trainer zwischen die Pfosten. "Ich hoffe, dass es gar nicht erst dazu kommt", scherzt Stops. Doch sein Trainerkollege Uwe Mäuer hat vollstes Vertrauen, sowohl in Schliwa wie auch in Stops. "In erster Linie kommt es natürlich auf Basti an. Aber da habe ich wenig Bedenken." Mäuer hat Respekt vor seinem Co-Trainer. "Ich ziehe meinen Hut davor, dass er einspringt. Er war ja jahrelang Torwart und ist sehr erfahren."

Die Torhüter werden viel zu tun bekommen. "Plauen verfügt über einen wurfgewaltigen Rückraum, der nicht lange fackelt und aus allen Positionen abschließt", weiß der Co-Trainer. Außerdem beherrscht der HCE schnelle Gegenstöße. "Die Abwehr muss also aufpassen", warnt Stops. Umso wichtiger wird das Rückzugsverhalten der Staßfurter. "Nach einem Abschluss muss es ganz schnell wieder nach hinten gehen", fordert Mäuer.

In der Offensive gilt es, die Schwächen der Halle-Niederlage abzustellen. Viele Würfe wurden unvorbereitet genommen. "Wir müssen unsere Angriffe wieder ausspielen", so Mäuer. Doch auch Einzelaktionen seien erlaubt, solange sie erfolgreich sind. "Fällt das Tor, kann ich nicht meckern."

Ein Erfolg wäre wichtig für die Rot-Weissen - nicht nur um die 28:29-Niederlage im Hinspiel auszugleichen oder in der Tabelle aufzuschließen. "Wichtiger wäre ein Sieg für das Glücksgefühl innerhalb der Mannschaft", erklärt Stops. Fehlen werden den Trainern neben Tuchen zudem Eike Rach und Tobias Rindert.