Egeln (fna) l Von Beginn an stand die Partie für Germania Borne unter keinem guten Stern. Durch die zusätzlichen Ausfälle von Jörg Friedrich (verletzt) und Stefan Süßig (Beruf) hatte Trainer Andreas Lampe nur acht Feldspieler zur Verfügung, plus Torhüter. Insofern war der Coach mit der 20:26 (11:14)-Niederlage gegen den SV Langenweddingen, Tabellenführer der Sachsen-Anhalt-Liga, durchaus zufrieden. "Mehr war wahrscheinlich einfach nicht drin."

Bis zum 2:2 hielten die Gastgeber die Partie ausgeglichen, dann mussten sie den ersten Zwischenspurt des SVL hinnehmen, er führte mit 6:2. Die 6-0-Deckung hatte nicht den gewünschten Zugriff, also stellte Lampe zur offensiveren 5-1 um - zunächst mit Erfolg. Nach dem 5:6-Anschlusstreffer enteilte Langenweddingen zwar wieder zum 8:5, doch Borne hielt den Rückstand konstant. Nur Zwölf-Tore-Mann David Stolze "hat uns wirklich das Leben schwer gemacht".

In der Offensive der Germania hielt Falk Hohmann am besten dagegen, mit neun Treffern erzielte er fast die Hälfte aller Treffer der Gastgeber. "Er hat ein super Spiel gezeigt", lobte schließlich auch sein Trainer.

Am Ende dürfte die Germania trotz der Niederlage Selbstvertrauen gesammelt haben, um am Sonnabend ab 16.30 Uhr gegen den Tabellenletzten, Wittenberg-Piesteritz, wieder einen Heimsieg einfahren zu können.

Borne: Krautwald, Kowalski - Scholz, Wartmann (2), Halfpap (4), Hohmann (9), Prosowski (2), Schafflik (1), Jens Friedrich (1), Lahne (1)

Siebenmeter: Borne 3/1 - Langenweddingen 7/7; Zeitstrafen: Borne 1 - Langenweddingen 1; Rot: Matthias Schröder (59:20 Minuten) -SVL-