Nichts zu holen gab es am vergangenen Wochenende für die Nachwuchs-Handballer des SV Wacker Westeregeln. Die männliche C-Jugend unterlag Stahl Blankenburg. Auch die männliche D-Jugend verlor gegen den HV Rot-Weiss Staßfurt.

Westeregeln (bho/nrc) l Die C-Jugendlichen schlugen sich in ihrer Heimpartie achtbar, konnten allerdings gegen das clevere Zweikampfverhalten der Gäste nichts ausrichten. Die D-Jugend bekam gegen die körperlich überlegenen Staßfurter kaum einen Fuß auf die Platte.

Bezirksliga, mJD

SV Wacker Westeregeln -

R-W Staßfurt 11:39 (4:19)

Gegen den Tabellenfünften Staßfurt konnten die Trainer Steffen Körtge und René Loewe seit langem wieder einmal auf alle Spieler zurückgreifen. Gegen die körperlich überlegenen und im Schnitt um ein Jahr älteren Spieler der Rot-Weissen konnte das Team jedoch nicht allzu viel ausrichten und verlor am Ende deutlich.

Dabei gebann es für die Hausherren zunächst recht vielversprechend, als Janosch Reek und Florian Stingl ihr Team nach zwei Minuten mit 2:1 in Führung warfen. Doch dann kamen die Gäste immer besser ins Geschehen und waren insbesondere im Konterspiel den Gastgebern überlegen. Dabei nutzten sie geschickt ihre körperliche Überlegenheit und zogen bis zur 13. Minuten zum 13:2 davon, wobei sie neun Treffer mit Konter und Tempogegenstößen erzielten.

Gegen die platzierten Torwürfe war Alec Stolze im Wackergehäuse machtlos. Bis zur Pause erhöhten die Gäste auf 19:4. In der zweiten Halbzeit kam Wacker noch einmal zu sieben eigenen Treffern, konnte aber die deutliche 11:39-Niederlage nicht mehr abwenden.

SV Wacker: Alec Stolze - Tom Annecke, Florian Stingl (4), Felix Großheim, Matti Schönbein (3), Marlon Thiele (2), Janosch Reek (2), Toni Thiel, Tim Abendroth, Jonas Erbs, Florian Hausmann

Siebenmeter: SV Wacker 0 - HV Staßfurt 1/0; Zeitstrafen: keine

Bezirksliga, mJC

SV Wacker Westeregeln -

Blankenburg 28:32 (13:15)

Gegen den Tabellennachbarn Stahl Blankenburg hatte sich Wacker Einiges ausgerechnet, doch am Ende musste man sich den Gästen mit 28:32 (13:15) geschlagen geben.

In einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel, zeigten die Blankenburger am Ende die stärkeren Nerven, weil sie entschlossener zu Werke gingen. Die zwischenzeitliche 1:0-Führung der Gäste wandelten Dominik Sera und Justin Zeidler in der zweiten Spielminute in einen 2:1-Vorsprung für die Hausherren. Weiter konnte sich Wacker jedoch nicht. Die letzte Führung zum 5:4 für die Gastgeber erzielte in der siebten Minute Nicklas Christoph, der an diesem Tag ein gutes Spiel zeigte und insgesamt acht Tore erzielen konnte.

Als die Gäste in der neunten Minute zum 7:5 davonzogen, musste Wacker aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. Zwar gelang dem SVW in der 19. Minute durch Andy Beinhoff noch einmal der Ausgleich zum 9:9, doch Blankenburg hatten stets die passenden Antworten parat und zog seinerseits bis zur Pause zum 15:13 davon.

Nach dem Wechsel lief Wacker ständig einem kleinen Rückstand hinterher und kam einfach nicht mehr an die clever spielenden Gäste heran. Insbesondere in den Eins-ge-gen-Eins-Situationen zeigte sich Stahl entschlossener und suchte öfter den Torabschluss. Blankenburg ging in die vorhandenen Deckungslücken, was Wacker viel zu wenig versuchte. Am Ende musste sich der SVW den Gästen mit vier Toren Unterschied geschlagen geben, obwohl sicherlich mehr drin gewesen wäre.

SV Wacker: Dustin Tiefert - Dominik Sera (2), Justin Zeidler (1), Robert Lemgau (4/3), Nicklas Christoph (8), Andy Beinhoff (8), Julian Gromadka, Tim Palme (2), Cornelius Wöbke, Manuel Wölfert (2), Paul Remus, Fabian Tönnigs, Yvan Möbes, Luca Elsner (1)

Siebenmeter: SV Wacker 4/3, Blankenburg 0; Zeitstrafen: SV Wacker: 0 - Blankenburg 2