Förderstedt (chj) l Es sind wegweisende Wochen für die Fußballer des SV Förderstedt (6.). Nach Calbe, Fortuna Magdeburg und Burg steht nun das nächste Spitzenspiel der Landesliga an. Die Elf von Lothar Lampe empfängt morgen um 15 Uhr den TuS Schwarz-Weiß Bismark (3.). Ein wichtiges Spiel für den SVF - denn mit Blick auf die Tabelle könnte vieles passieren.

"Eigentlich ist es ein Spiel wie jedes andere", erklärt Lampe. Doch so ganz kann der Trainer die Brisanz nicht verbergen. "Mit Blick auf die Tabelle müssen wir langsam mal wieder einen Sieg einfahren." Ein Dreier könnte die Förderstedter wieder auf den angestrebten vierten Platz befördern. Bei einer Niederlage jedoch droht sogar Rang neun.

Der SVF ist gewarnt. Denn im Hinspiel unterlag er mit 0:3. Bismarks "Goalgetter" Carlo Rämke traf gleich dreifach. Mit 14 Treffern ist er der zweitbeste Torjäger der Liga. Da wundert es wenig, dass Lampe vor allem vor ihm warnt. "Das gegnerische Spiel ist auf ihn zugeschnitten." Doch Manndeckung sei kein Thema. "Wir wollen uns durch einen Spieler nicht aus dem Konzept bringen lassen", so Lampe. Außerdem erinnert sich der Trainer noch daran, dass Bismark gern mit langen Bällen und Kontern agiert.

Als Tabellendritter reist Bismark mit einem 1:1-Unentschieden gegen Spitzenreiter Barleben nach Förderstedt - einem "Achtungserfolg beim Favoriten". Dennoch stellt Lampe das eigene Licht nicht unter den Scheffel. "Gerade zu Hause ist es machbar, drei Punkte einzufahren. Ich bin optimistisch, aber es ist trotzdem Vorsicht geboten." Daher fordert der Trainer von seinen Schützlingen Konzentration und "100 Prozent oder mehr".

Bis auf den rotgesperrten Chris Ingler kann Lampe aus dem Vollen schöpfen - "die Qual der Wahl", wie er es bezeichnet. Ingler sitzt indes seine Strafe ab, nachdem er in Burg nach einem Ellenbogenschlag vom Platz flog. Das ärgert Lampe: "Er war gut drauf. Und es ist seine allererste Rote Karte, von der Kindheit an."

Es fehlen: Chris Ingler (Rotsperre)

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