Staßfurt (sam). Es hatten wohl nur die E- und D-Jugend-Handballer des HV Rot-Weiss Staßfurt am Sonnabend Grund zum Jubeln. So setzten sich die Jüngsten im Derby gegen die SG Lok Schönebeck mit 12:9 durch. In der Partie der D-Jugend des HV Rot-Weiss gegen die TuS Elbingerode ging es vor allem torreich zu. Der Gastgeber gewann deutlich mit 33:13. Bei den A- und C-Jugendlichen standen am Ende unglückliche Niederlagen zu Buche.

A-Jugend

Sachsen-Anhalt-Liga

HV Rot-Weiss Staßfurt – JSpG Radis 23:24 (10:12)

Der fünfte Saisonsieg war für den Gastgeber am Sonn-abend zum Greifen nah. Das deutete sich bereits in den ersten Minuten an, als sich die Staßfurter insgesamt fünfmal einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielten. Den nötigen Rückhalt gab Keeper Sebastian Schliwa, der die Mannschaft aushilfsweise unterstützte. In der Abwehr, Trainer Rainer Koch hatte sich für eine offensive 6-0 entschieden, arbeitete seine Mannschaft aktiv und eroberte sich mehrfach Bälle. Allerdings ging sie insbesondere im Konterspiel zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um, so dass die Gäste in der Schlussphase beim 9:8 die Führung übernahmen und diese bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gaben.

Bereits in der ersten Hälfte sorgte bei den Gästen vor allem Rechtsaußen Stefan Ewert für viel Belebung. Die Rot-Weissen bekamen den agilen 18-Jährigen nicht in den Griff. Insgesamt hatte Koch vier verschiedene Spieler auf der linken Abwehrseite eingesetzt, aber keiner von ihnen "verstand es, ihn so zu berarbeiten, dass er nicht zum Torwurf gelangt". Für die Gäste war Ewert mit neun Treffern am erfolgreichsten. Koch haderte aber viel mehr mit den eigenen vergebenen Möglichkeiten. "Wir haben oben zu viel verschossen."

Staßfurt: Sebastian Schliwa/Jan Stein – Kevin Engelhardt (8), Florian Lehrmann (6), Bastian Rübenack (2), Kevin Richter (1), Marian Spadt (4), Markus Bleul (1), Marcel Förster, Marcel Sobota, Tim Schulze, Sebastian Seiler, Felix Dietze

C-Jugend

Sachsen-Anhalt-Liga

HSG Osterburg – HV Staßfurt 29:23 (15:9)

Den Staßfurtern gelang es nicht, die gute Leistung aus dem Spiel gegen Radis zu bestätigen. "Wir haben nicht ins Spiel gefunden. Der Abwehr fehlte die Aggressivität und der Mannschaft die Geschlossenheit", resümierte Trainer Steffen Panzer. In der zweiten Hälfte lief es zwar etwas besser, aber es schlichen sich zunehmend mehr Fehler ein, so dass die Partie am Ende verloren ging.

Staßfurt: Francis Schulze – Dennis Weese (1), Philipp Dräger (8), Niclas Bock, Chris Zirnstein (1), Maximilian Görg (3), Sebastian weiner, David Wegener (6), Toni Fanselow (1), Johannes Puritz (3), Thomas Gärtner, Steve Ilgenstein