Todenbüttel (mgr/chj) l Sieben Mannschaften aus fünf Bundesländern nahmen an der diesjährigen Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften im Badminton der Altersklasse U 19-Jugend teil. Ausrichter war der schleswig-holsteinische SV Grün-Weiß Todenbüttel. Unter den Teilnehmern war auch der SV Lokomotive Staßfurt. Die Staßfurter hatten sich über die Punktspiele für dies Meisterschaft qualifiziert. In der Mannschaft waren Eric Aufzug, Florian Siebold, Philip Grieger, Anton Buchholz, Robin Kögler, Isabelle Puchta, Laura Surauf und Maria Kuse. Eric, Isabelle und Maria sind Mitglieder des "cash`n fun Juniorteams".

Zu Beginn wurde in zwei Gruppen gespielt. Lok startete in der Gruppe A und musste zuerst gegen den späteren Gewinner dieser Meisterschaft, den TSV Trittau, antreten. Dass es gegen diese Mannschaft sehr schwer sein würde, wussten alle. Aber ein bisschen ärgern wollten die Staßfurter die Favoriten dann doch. Nur das erste Herrendoppel mit Aufzug/Siebold und Kuse im Dameneinzel gewannen. Somit ging der Vergleich mit 6:2 an Trittau. Hoffnung auf einen dritten Punkt gab das Damendoppel (Puchta/Surauf), nachdem sie den ersten Satz knapp gewinnen konnten und den zweiten knapp verloren. So lag die Entscheidung beim dritten Satz, aber der ging mit 21:9 an die Gegner.

Im zweiten Gruppenspiel war der Berliner TSV/SCS/BF der Gegner der Staßfurter Vertretung. Aufzug/Siebold im Doppel, Kuse und Aufzug im Einzel erkämpften drei Punkte. Hervorzuheben war die gute Leistung von Robin Kögler (noch U 15) im dritten Einzel. Trotz Niederlage im ersten Satz gegen den Favoriten Simon Bölke gab er im zweien nicht auf und konnte Simon 15 Punkte abnehmen. Der letzte Gegner im Gruppenspiel war der Horner TV. Auch hier musste sich die Staßfurter am Ende mit 3:5 geschlagen geben, wobei zwei Vergleiche nur knapp im dritten Satz entschieden wurden. Gewonnen wurden hingegen das erste Herrendoppel (Aufzug/Siebold), das erste Herreneinzel (Aufzug) und das erste Dameneinzel (Kuse). Nach zwei weiteren Niederlagen war klar, dass es am zweiten Turniertag nur noch um die Plätze fünf bis sieben ging.

Die Staßfurter traten gegen die BG Pro Sport 24/Zehlendorfer TSV an. Gegen diese Mannschaft wäre ein Sieg drin gewesen, doch das Endergebnis lautete 4:4. Aber die Zehlendorfer hatten einen gewonnenen Satz mehr auf dem Konto. Damit verlor Lok alle Vergleiche, sammelte aber wertvolle Erfahrungen und will im nächstes Jahr erneut angreifen.