Handball l Borne (chj) Sachsen-Anhalt-Ligist Germania Borne will heute den Sack zuschnüren und sich mit einem Zweier vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Dafür muss die Sieben von Andreas Lampe und Sven Klippstein allerdings um 16.30 Uhr den HV Wernigerode schlagen.

Im Hinspiel ging die Germania allerdings mit 19:28 unter. Doch Lampe weiß, woran es lag. "Uns fehlte damals der komplette Aufbau verletztungsbedingt. Wir mussten uns mit vier Spielern aus der Zweiten verstärken." Die Vorzeichen seien nun andere. Doch auch heute kann das Trainergespann nicht komplett aus dem Vollen schöpfen. So fällt mit Bastian Krautwald Bornes Nummer eins im Kasten aus. So wird Christian Kowalski in die Bresche springen müssen, vermutlich ohne Verschnaufpause. Doch das ist für den Trainer kein Problem, Kowalski genießt sein absolutes Vertrauen. "Er hat ja immer wieder bewiesen, dass er hinten seinen Mann stehen kann", stärkt der Trainer seinem Torhüter den Rücken.

Doch egal wer im Tor steht, die Germania will den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. "Wir müssen dafür unsere Heimstärke ins Spiel bringen." Zwar empfindet Lampe den Tabellenelften als "lösbare Aufgabe", um eine Warnung kommt er dennoch nicht herum. "Der Gegner wird sich nicht kampflos ergeben. Wir müssen von Anfang bis Ende konsequent auftreten, denn Wernigerode wird uns nicht schenken", weiß der Trainer. Und mit zwei Punkten, so lautet das Ziel, soll das "Abstiegs-Wirrwarr" hinter sich gelassen werden. Doch neben der eigenen Einstellung dürfen die Germanen nicht den Wernigeroder Rückraum außer Acht lassen, denn "auf den Positionen haben sie zwei Kanoniere."