Der Abwärtstrend des SV Förderstedt hält an. Eine desolate erste Hälfte gegen den SV Irxleben machte ein Erfolgserlebnis unmöglich. Nach vier Gegentoren in 45 Minuten schlichen die Gastgeber mit gesenktem Blick Richtung Kabine. Das gesamte Team ließ bei der 0:4 (0:4)-Niederlage Landesliga-Niveau vermissen.

Förderstedt l "Es ist mehr als ärgerlich, wenn man zu Hause mit 0:4 verliert", haderte Förderstedts Trainer Lothar Lampe. Bis zur 19. Minute war es ein offenes Spiel, wenngleich die Gäste bereits zwei Schüsse auf das Tor von Maik Binnebößel verbuchen konnten. Doch in der 19. Minute leistete sich Marcus Janich einen haarsträubenden Fehlpass, den Irxlebens Alexander Stoklosa dankend aufnahm, ein paar Meter marschierte und sehenswert mit Schnitt einnetzte.

Dieser Treffer sorgte bei den Förderstedtern für einen deutlichen Bruch. Es gelang rein gar nichts mehr. "Es war wie ein Schock. Danach haben wir das Fußballspielen aufgegeben", erinnerte sich Lampe. Die Irxlebener nutzten dies und bestimmten das Geschehen nach Belieben. In der Folge trafen sie drei weitere Male und sorgten zur Pause bereits für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel tat der SVI nicht mehr als das Nötigste, während Förderstedt ein wenig besser wurde und die Partie fortan auf Augenhöhe verlief.

Die Förderstedter sahen im ersten Durchgang nicht eine einzige Gelbe Karte. Es krempelte niemand die Ärmel hoch. "Natürlich soll keiner auf die Knochen gehen. Aber es muss auch mal ein Zeichen gesetzt werden", haderte der Trainer. Die Mannschaft wirkte mittellos. Deswegen wurde sich gleich nach Abpfiff zusammengesetzt, Tacheles geredet und "beschlossen, dass es so nicht weiter gehen kann".

SV Förderstedt: Binnebößel - Liensdorf, Tappenbeck (46. Buschke), Adrian, Marcus Janich (74. Siebert), Stille, Burdack (46. Conrad), Strobach, Herrler, Marco Janich

Tore: 0:1 Alexander Stoklosa (19.), 0:2 (Martin Zander (29.), Tino Ahlemann (FE, 32.), 0:4 Martin Zander (45+1); SR: Tim Heyer; ZS: 70

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