Handball l Staßfurt (chj) Mit einer Ausbeute von 14:4-Punkten in der Rückrunde der Mitteldeutschen Oberliga konnte der HV Rot-Weiss Staßfurt die durchwachsene Hinrunde wieder etwas ausgleichen. Doch damit bei 14 Punkten nicht Schluss ist, will die Sieben von Uwe Mäuer und Andreas Stops heute um 19.30 Uhr beim SV Hermsdorf punkten, um so den fünften Rang weiter zu festigen.

Das Hinspiel entschieden die Rot-Weissen mit 33:27 für sich. Doch trotz des Erfolgs gehen die Staßfurter nicht leichtsinnig in die Partie. "Hermsdorf hat in der Saison schon kuriose Ergebnisse hingelegt und hat in letzter Zeit passable Resultate erzielt. Wir sollten also gewarnt sein", erklärt Stops. Zuletzt gewann der SVH deutlich gegen Ziegelheim, trennte sich davor mit einem 33:33-Unentschieden von Burgenland, setzte sich mit sechs Toren Diffenrenz gegen Köthen durch (31:25) und unterlag davor Calbe. Der Gegner gleicht einer Wundertüte. Nicht umsonst bezeichnet Stops die Partie als "interessante Begegnung".

Um die Erfolgsserie weiter auszubauen, muss der HVS vor allem den wurfgewaltigen Rückraum der Hermsdorfer im Auge behalten. "Die beiden Halbpositionen sind stark besetzt", weiß der Trainer. Doch nicht nur von diesen Positionen geht Gefahr aus. "Die Hermsdorfer haben einen riesigen Kreisläufer, der über zwei Meter groß ist." Aufgrund der Robustheit könnte es viele Zeitstrafen geben. Umso erfreulicher ist es aus Sicht der Gäste, dass alle an Bord sind.