Merseburg (ksc/nrc) l In diesem Jahr fand die 22. Landesmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Merseburg statt. Wettkämpfer aus ganz Sachsen- Anhalt, darunter auch amtierende Deutsche Meister und Weltmeister, maßen ihre Kräfte in Disziplinen wie 100 Meter Lifesaver, 50 Meter "Retten einer Puppe", 100 Meter Retten mit Gurtretter und Flossen oder Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Die Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Bernburg/Saale war in diesem Jahr mit 14 Sportlern aus Bernburg und dem Trainingsstützpunkt Staßfurt vertreten. "In der Mannschaftswertung der Altersklasse 17/18 hatten wir uns vorgenommen, den Titel des Landesmeisters zu verteidigen", so Kai Trippmacher, Jugendwart der Bernburger Lebensretter.

Gleich nach der Ankunft in Merseburg ging es mit den ersten Wettkämpfen der Herz- Lungen-Wiederbelebung los. Hier konnten bereits die ersten Punkte für die Mannschaftswertung geholt werden " Rettungsschwimmen hat nicht nur etwas mit Schwimmen zu tun, sondern auch mit der medizinischen Erstversorgung vor Ort", erklärte Trippmacher.

Bereits bei den ersten Wettkämpfen zeigte sich, dass sich das Niveau im Vergleich zum Vorjahr noch weiter gesteigert hatte. In den Mannschaftsdisziplinen lagen aber wie erwartet vor allem die Leistungszentren aus Halle, Magdeburg und Halberstadt ganz vorn.

Im Mannschaftsturnier der AK 17/18 musste sich das Bernburger Team mit Lisa Jödicke, Nils Lampert, Rica Schmidt und Anna-Lena Kotzyba den Hallensern geschlagen geben und verpasste mit Platz zwei die Qualifizierung für die Deutschen Meisterschaften nur knapp. In der 4x50-Meter-Rettungsstaffel erzielte die Mannschaft der AK 13/14 mit Lennard Jödicke und Clemens Kotzyba, Paulin Streit und Sarah Sens einen guten dritten Platz. In der Gesamtwertung reichte es jedoch nur zu Rang vier.

Der weiblichen Staffel der AK 13/14 gelang ein guter sechster Platz. "Die Landesmeisterschaft hat uns gezeigt, wo unsere Schwimmer ihre Stärken und Schwächen haben. Jetzt müssen wir diese Erfahrungen in das wöchentliche Training einbauen, um unsere Schwimmer in Staßfurt und Bernburg noch besser fördern zu können", fasste Kai Trippmacher das Ergebnis des Turniers zusammen.