Staßfurt (nrc) l Obwohl den HV Rot-Weiss Staßfurt und den SV Oebisfelde zwei Plätze in der Mitteldeutschen Oberliga trennen, haben beide Handball-Mannschaften eine Menge gemein. Und damit ist nur das Torverhältnis gemeint, sondern auch die Konsequenzen, die ein Sieg beziehungsweise eine Niederlage in der Begegnung nach sich ziehen würde. Die Partie beginnt heute um 18 Uhr.

Die Staßfurter, auf Platz fünf, könnten mit einem Erfolg in Reichweite des vierten Rangs kommen, allerdings sitzt dem HVS der HC Burgenland im Nacken. Oebisfelde könnte sich bei einem Sieg Platz zwei erreichen, bei einer Niederlage überholt den SVO Glauchau/Meerane.

"Die Tabelle ist für uns aber gar nicht so wichtig", erklärte HSV-Co-Trainer Andreas Stops. "Wir können weder ab-noch aufsteigen. Also lastet auch kein Druck auf unseren Schultern."

Im Hinspiel trennten sich Staßfurt und Oebisfelde mit einem 30:30-Remis. Stops geht davon aus, dass auch diese Begegnung "wieder auf Augenhöhe" ausgetragen wird. "Allerdings wird es auch eine kampfbetonte Partie", so der Co-Trainer. Stops weiß auch, dass der Gegner ein gutes Umkehrspiel an den Tag legt und über die Außenbahnen sehr schnell ist. "Wir können am besten dagegenhalten, indem wir vorn so treffsicher wie möglich sind", erklärt Stops. "Wir dürfen Oebisfelde einfach keine Möglichkeiten für Konter geben." Daher ist sich der Co-Trainer auch sicher, dass die Partie gegen den SVO in der Offensive entschieden wird.

Personell sieht bei den Rot-Weissen gut aus. Nur hinter dem Einsatz von Nilas Praest steht noch ein Fragezeichen.