Tischtennis l Staßfurt (chj) Der TTC "Glück Auf" Staßfurt II startete als Aufsteiger in die Landesliga-Saison - und beendete diese als Absteiger. Doch die Mannschaft kann den vorletzten Platz durchaus einordnen. "Natürlich sind wir nicht zufrieden. Aber es haut uns auch nicht um", erklärte Kapitän Matthias Proksch. "Wir sind in der gleichen Besetzung angetreten, wollten mal höherklassig spielen und unsere Erfahrungen ausloten. Und wir sind nicht Letzter geworden."

Dabei wäre der Klassen-erhalt durchaus möglich gewesen. "Teilweise waren wir unterlegen. Dennoch haben wir zwei oder drei Partien liegen gelassen und manchmal unglücklich verloren", blickte Proksch zurück. Vor allem die Niederlagen gegen Serum Bernburg II und Jahn Roßlau schmerzten. "Das waren die Schlüsselspiele." Beide Teams stehen in der Tabelle direkt vor den Staßfurtern.

In der kommenden Saison läuft die zweite Vertretung in der Bezirksliga auf. "Von Platz fünf bis eins ist dort alles möglich", weiß Proksch, wenngleich nicht unwichtig sei, wer überhaupt für die Zweite auflaufen wird. "Die Personalsituation ist derzeit unklar. Es kommt alles auf die Erste an." Die Priorität hat ganz klar der Landesligist.

Da auch die dritte Mannschaft in der Bezirksliga spielt, werden im Mai Gespräche geführt, um die jeweiligen Aufstellungen zu klären. "Um den Klassenerhalt der Zweiten machen wir uns keine Sorgen. Aber wir müssen weiterdenken und auch auf die Dritte schauen", erklärte Proksch.