Für einige Vereine der Fußball-Salzlandliga geht es über Ostern nicht nur um das Suchen von Eiern, auch das ledrige Runde steht im Fokus. Sechs Mannschaften bestreiten ihre Nachholpartien, vier davon sogar gleich doppelt.

Salzlandkreis l Bereits heute könnte in der Tabelle, zumindest hinter dem einsamen Tabellenführer FSV Drohndorf/Mehringen, einiges an Bewegung aufkommen. Die TSG Calbe II empfängt Unseburg/Tarthun, der SV Rathmannsdorf reist zur Einheit nach Bernburg und der Egelner SV Germania trifft auf den SV 08 Baalberge. Vor allem Bernburg, Unseburg und Rathmannsdorf haben bei der Vergabe der Vizemeister-Titels noch ein Wörtchen mitzureden.

Nach nur einem freien Tag kommt es zum nächsten Spitzenspiel: Die TSG empfängt Einheit. Parallel läuft Calbes Zweite in Rathmannsdorf auf. SVR-Coach Frank Oehme weiß, dass es über die Osterzeit schwierig wird, genug Leute an Bord zu haben. "Aber es ist immer noch besser als Herrentag", scherzt Oehme. Neben einigen personellen Unklarheiten, die vor allem familiär begründet sind, wird Sebastian Paetzold nach seiner fünften Gelben definitiv gegen Bernburg fehlen.

Doch egal, wer für den SVR aufläuft, Oehme erwartet Einsatz. "Wir hängen uns in jede Partie rein, als wäre es ein Endspiel." Nach einigen zuletzt guten Auftritten will Rathmannsdorf den Aufschwung beibehalten. "Wir haben nach der geschwächelten Hinrunde Selbstvertrauen getankt und sind in einer guten Verfassung", lobt der Trainer.

Auch bei der TSG Calbe II wird die Frage nach dem Personal gestellt. "Wir werden uns mit der ersten und der dritten Mannschaft abstimmen, wie wir die Mannschaft aufstellen", verrät Detlef Sobczak, Co-Trainer der Zweiten. Rathmannsdorfs Trainer Oehme ahnte dies bereits. "Man weiß nie, wer für Calbe aufläuft. Und mit Verstärkung wird das Team sicherlich gleichwertig sein."

Die Calbenser Ziele sind ehrgeizig gesteckt. "Wir sind gewillt, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Unser Ziel sind die sechs Punkte", gibt Sobczak die Marschroute vor. Dabei könnte der TSG ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gelingen. Mit sechs Punkten ließe das Team gleich sechs Konkurrenten hinter sich. "Das muss jedem bewusst sein", fordert der Coach. Doch der Weg wird kein leichter, denn Bernburg und Rathmannsdorf sind nicht zu unterschätzen. Deswegen fordert Sobczak, dass "jeder einzelne einen Schritt mehr machen muss", um das gewünschte Ziel zu erreichen.

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