Fußball l Atzendorf (chj) Mit vier Ausfällen reist die ZLG Atzendorf (11.) heute um 15 Uhr zum Tabellennachbarn der Landesklasse, Eintracht Osterwieck (12.). Trotz des Personalmangels sind die Gäste optimistisch. "Wir wollen dort bestehen, das ist durchaus realistisch. Ein Unentschieden ist das Minimalziel", weiß Bernhard Knoll aus dem Atzendorfer Trainergespann mit Steffen Grohe.

Doch damit es in der Fremde für drei Zähler reicht, ist vor allem die Offensive gefragt. "Wir müssen endlich wieder treffen. Der Abschluss ist unser großes Manko", weiß Knoll. Dafür sind vor allem Sebastian Tolle und Tobias Sura gefragt. "Mit einem Tor könnten sie sich wieder Selbstvertrauen holen, um weitere Treffer folgen zu lassen."

Trotz aller Offensivbemühungen darf die Defensive nicht zu kurz kommen. In den vergangenen Partien gelang dies der ZLG sehr gut. Langweilig dürfte der Abwehr nicht werden. "Osterwieck spielt mit viel Tempo und geht ein hohes Risiko", weiß der Atzendorfer Coach.

Zwar unterlag die ZLG zuletzt Askania Bernburg II mit 0:1, doch die Lehren daraus sind sehr positiv. "Das gab Selbstvertrauen. Wir haben gesehen, was wir mit Kampf und Taktik leisten können", erklärt Knoll. Ähnlich diszipliniert muss seine Elf auch heute auftreten. "Wir nehmen den Gegner nicht auf die leichte Schulter. Wir wollen nicht durch eine Niederlage in den Abstiegskampf geraten."

Es fehlen: Robert Stange (verletzt), Steffen Linsdorf, Marcus Brüggemann (beide privat), Andreas Spangenberg (Gelb-Rot-Sperre); Hinspiel: 2:1 für Osterwieck; SR: V. Tietz