Fußball l Atzendorf (chj) Nach dem 1:5-Debakel gegen Eintracht Osterwieck wurde beim Landesklasse-Vertreter ZLG Atzendorf (11.) viel geredet. Zwar sind es auf einen Abstiegsrang noch sieben Punkte Luft, doch das ist für das Trainergespann Bernhard Knoll und Steffen Grohe kein Grund, die Situation auf die leichte Schulter zu nehmen. Um den Abstand nach hinten zu vergrößern und vielleicht sogar wieder im Mittelfeld der Liga anzuknüpfen, müssen morgen ab 15 Uhr vor heimischer Kulisse drei Punkte gegen den Oscherslebener SC II (14.) her.

"Wir haben die Jungs gut vorbereitet. Jeder weiß, worum es geht. Die Spieler haben auch untereinander viel gesprochen", so Grohe. Die vielen Gespräche seien wichtig, "damit die Köpfe frei sind, denn nur so kann es funktioneren". Vor allem in der Offensive muss der Knoten platzen. In den vergangenen vier Partien traf die ZLG lediglich einmal - per Strafstoß. Erschwerend kommt hinzu, dass Kreativmann Tobias Sura fehlen wird.

Die Vorbereitungen auf den OSC II waren indes nicht leicht, da unklar ist, wer genau auflaufen wird. Zwar spielt die Erste selbst, doch Grohe vermutet, trotzdem verbandsligaerfahrene Akteure vorzufinden. "Aber wir wollen uns nicht großartig mit dem Gegner beschäftigen. Viel wichtiger ist, dass wir wieder unser Spiel aufziehen können." Vor allem per Konter dürften es die Atzendorfer wieder versuchen.

Es fehlen: Tobias Sura (Arbeit), Robert Stande (verletzt), Andreas Spangenberg (fraglich), Hinspiel: 2:1 für Atzendorf; SR: Eckhard Skorsetz