Es kommt selten vor, dass ein Spieler sogar vom Gegner gelobt wird. Doch Stefan Krüger, Torwart des SV Rathmannsdorf, ist ein solch seltener Fall. Natürlich gelang ihm auch prompt der Sprung in die "Elf des Tages" der Fußball-Salzlandliga.

Salzlandkreis l Nicht nur Frank Oehme war voll des Lobes für seinen Keeper. "Er hat den Punkt festgehalten", urteilte der SVR-Coach. Beim 2:2 (1:2) gegen den FSV Drohndorf-Mehringen entschärfte Krüger nicht nur zwei Hochkaräter, sondern auch einen Elfmeter. Eine solche Leistung wusste auch FSV-Trainer Sebastian Otte zu würdigen. "Er war sehr stark." Aus seinen eigenen Reihen nominierte er Rechtsverteidiger Maik Rödl. "Maik hat Rathmannsdorfs Kapitän Thomas Keye gut kontrolliert", lobte der Coach, selbst wenn Keye das 1:0 erzielte, ebenfalls per Elfmeter, den Krüger dann nicht hielt. Mit der Punkteteilung gegen den Tabellenneunten war Otte auch zufrieden. "Das Ergebnis ist in Ordnung."

Nach dem 4:4 (1:3) gegen die TSG Unseburg/Tarthun war es Bernburgs Christoph Vatthauer, der mit seinen drei Toren maßgeblich zum Einheit-Punkt beitrug. "Er hat nicht nur drei Treffer erzielt, sondern auch einen vorbereitet", lobte Trainer Norbert Lehmann seinen Stürmer. Trotz der Punkteteilung wollte Unseburgs Coach Tino Kirst niemanden nominieren.

Auch Marko Ulbrich, Trainer des Schönebecker SC II verzichtete nach der 2:5 (1:2)-Niederlage gegen die TSG Calbe II auf lobende Worte für seine Schützlinge. Dagegen kamen gleich vier Vorschläge vom Saalestädter Coach Jörg Harms. Er nominierte seine beiden Verteidiger Gunnar Meissner und Patrick Daniel. "Patrick war zweikampfstark und hat sich mit einem Treffer belohnt. Gunnar hat Schönebecks Sebastian Guhde abgemeldet", lobte Harms. Außerdem nominierte er seinen "Sechser" Steven Brehmer. "Er hat ein sauberes Stellungsspiel gezeigt und die meisten seiner Kopfballduelle gewonnen", begründete der Trainer. Der vierte im Bunde war Stürmer Claudio Recklebe, der mit seinen drei Treffern wohl den größten Anteil am Derby-Erfolg der TSG II hatte.

Trotz der 2:4-Niederlage gegen Wacker Felgeleben hob Gierslebens Coach Werner Brähmer seinen "Vorstopper" Tobias Ferchow hervor. "Tobias hat eine höhere Niederlage verhindert und viel für den Spielaufbau getan. Außerdem hatte er Felgelebens Mittelstürmer im Griff", lobte Brähmer.

Der SV Warthe Hakeborn dürfte wohl immer mehr Hoffnung auf den Klassenerhalt schöpfen. Nach dem 4:1 (1:0) gegen Wolmirsleben stand Chris Bertling, der einen Hattrick landete, auf der Liste von Hakeborns Trainer Nils Heinemann ganz oben. "Chris bewies große Genauigkeit vor dem Tor", erkannte der Coach an. Neben seinem Stürmer hob er auch Kapitän Christoph Niemann im zentralen Mittelfeld hervor. "Christoph war zweikampfstark, hat viel Laufbereitschaft gezeigt und sogar in der Abwehr ausgeholfen", lobte der Coach.

Wacker Felgelebens Trainer Thoralf Voß nominierte ebenfalls seinen Sturm für die "Elf des Tages". "Martin Glaser hat zusammen mit Daniel Ledderbohm vorn für Wirbel gesorgt." Glaser traf zweimal gegen Giersleben. Ledderbohm bereitete eins der beiden Tore seines Teamkollegen vor. Neben den beiden schlug Voß auch Sebastian Käsebier und Andy Drewes aus dem Mittelfeld vor. "Beide waren zweikampfstark und haben auch nach hinten mitgearbeitet", lobte der Trainer. Für Felgeleben ist nach dem Erfolg in Giersleben Platz vier in greifbare Nähe gerückt.