Staßfurt (rse/chj) l So unterschiedlich kann der Tenis-Sport sein: Während die Herren 60 in der Bereichsliga gegen Barby mit 1:5 unterlagen und die erste Saison-Niederlage einstecken mussten, setzten sich die Herren 50 der Gaensefurther Sportbewegung mit 5:1 gegen Halberstadt II zu und verbuchte damit die ersten Punkte der laufenden Spielzeit in der Landesliga.

Landesliga Herren 50

Gaensefurther Sportbew. -

R-W Halberstadt II 5:1

Der einzige Gaensefurther, der sich ärgern dürfte, war der an Nummer ans gesetzte Achim Engel. Im Direktvergleich mit Dieter Helmchen zog er in zwei Sätzen mit jeweils 2:6 den Kürzeren. Helmchen holte den Gästen damit den einzigen Punkt und erwies sich erneut als "Engel-Schreck", denn er konnte noch nie gegen den Halberstädter gewinnen.

Manfred Rademanns Einzel gegen Frank Grüning war sein erster Saisonpunkt. Das hatten ihm Andreas Trensinger und Reiner Christoph schon voraus. Beide entschieden ebenfalls ihre Direktvergleiche.

Im Doppel hatten Trensinger und Rademann gegen Helmchen/Ziller keine Probleme. Im Gegenteil zu Engel und Christoph, die gegen Pane/Grüning drei Sätze zur Entscheidungsfindung benötigten und damit den 5:1-Gesamtsieg abrundeten. Damit übergaben die Gaensefurther die Rote Laterne an die Halberstädter und kletterten auf den fünften Rang.

Einzel: Achim Engel - Dieter Helmchen 2:6/2:6, Andreas Trensinger - George Pane 6:0/7:6, Manfred Rademann - Frank Grüning 6:1/6:4, Reiner Christoph - Frank Ziller 6:0; Doppel: Trensinger/Rademann - Helmchen/Ziller 6:2/6:3, Engel/Christoph - Pane/Grüning 6:1/4:6/6:3

Bereichsliga Herren 60

Gaensefurther Sportbew. -

SSV Barby 1:5

Nach dem 5:1-Erfolg in Magdeburg folgte nun eine 1:5-Pleite. Bereits die Direktvergleiche standen unter keinem guten Stern. Lediglich Wolfgang Schmidt konnte einen Punkt für die Gastgeber einfahren - und das nach zwei 6:1-Sätzen relativ problemlos. Ein wahrer Krimi entwickelte sich zwischen Norbert Krebs und Barbys Horst Berger. Beide agierten auf Augenhöhe. Aber da es im Tennis kein Remis gibt, musste das Match-Tiebrake entscheiden, in dem Berger die Nase vorn behielt. Auch der Vergleich zwischen Frank Hirschfeld und Fritz Bertram ging über die maximale Länge von drei Sätzen. Doch auch in diesem Vergleich durfte sich am Ende der Gast aus Barby freuen.

Wie schon im Einzel fand Hans-Georg Schneider nicht wirklich zu seiner Form, sodass er dem SSV das Doppel mit Schmidt überlassen musste. Krebs und Hirschfeld, die beide bereits drei Sätze in den Knochen hatten, mussten gegen Fritsche und Bertram erneut über drei Sätze ran, unterlagen am Ende jedoch.

Einzel: Norbert Krebs - Horst Berger 7:6/5:7/7:10, Hans-Georg Schneider - Dieter Fritsche 1:6/4:6, Wolfgang Schmidt - Adolf Lissner 6:1/6:1, Frank Hirschfeld - Frotz Bertram 7:5/5:7/5:7; Doppel: Krebs/Hirschfeld - Berger/Ernst Neugebauer 6:4/4:6/4:6, Schneider/Schmidt - Fritsche/Bertram 4:6/4:6