Staßfurt/Schlanstedt (chj) l Auf die Fußballer des SV 09 Staßfurt (7.) wartet morgen ab 15 Uhr ein ganz dicker Brocken. Denn sie reisen zum SV Olympia Schlanstedt, der zurzeit Rang fünf der Fußball-Landesklasse belegt und die drittbeste Mannschaft der Rückrunde bildet. Bereits im Hinspiel zeigte der morgige Gastgeber, dass er kein kleines Kaliber ist. Denn die Staßfurter führten bis zur 83. Minute mit 1:0 und kassierten dann noch zwei Treffer.

Der SV 09 hat also eine Rechnung offen. "Das war natürlich ganz bitter, innerhalb von sieben Minuten zwei Tore zu kassieren und noch zu verlieren", blickt Axel Quednow, Co-Trainer der Staßfurter, zurück. Allerdings weiß er, dass "sich das bereits im Verlauf angedeutet hatte". Entsprechend sind die Bodestädter gewarnt. "Ich erwarte ein schweres Spiel." Grund zur Sorge bietet auch der Schlanstedter Sieg beim Tabellenführer vor drei Wochen. "Das war ein Achtungserfolg", gesteht Quednow, der Olympia stark einschätzt. "Der Gegner verfügt über eine sehr gute und spielstarke Mannschaft. Aber das kommt uns entgegen, denn auch wir wollen einfach nur Fußball spielen."

Auch wenn Quednow die Außenseiterrolle aufgrund der Tabellensituation und des Hinspiels nicht abstreitet, will er etwas Zählbares mitnehmen. "Wir reisen schließlich nicht an, um uns Schlanstedt anzuschauen. Wir wollen natürlich gewinnen. Wäre dies nicht so, bräuchten wir keinen Fußball spielen", gibt sich der Trainer kämpferisch. Beide Teams haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Das weckt die Hoffnungen bei Quednow, dass die Vorsicht abgelegt wird und "beide befreit aufspielen".

Es fehlen: Sven Limpächer, Denny Reuscher, Felix Jesse (alle verletzt), Matthias Lieder (gesperrt); Hinspiel: 2:1 für Schlanstedt; SR: Miriam Schweinefuß