Staßfurt (nrc) l Für den SV 09 Staßfurt (7.) steht das letzte Heimspiel in der Fußball-Landesklasse auf dem Programm. Ausgerechnet der Tabellenerste, der TV Askania Bernburg II, reist in die Bodestadt. Die Partie beginnt heute um 15 Uhr.

Die Staßfurter sehen die Begegnung allerdings gelassen. "Der Druck liegt bei Bernburg", schätzt Co-Trainer Axel Quednow ein. "Wir können nicht mehr viel reißen und wollen eigentlich nur unseren Zuschauern ein gutes letztes Heimspiel bieten." Im Prinzip ist die Saison für den SV 09 also gelaufen. Er kann weder auf- noch absteigen. Allerdings geht es noch um die Abschlussplatzierung. Sollte den Bodestädtern die Sensation gelingen und die drei Zähler gegen den Primus eingefahren werden, dann winkt Rang sechs. Bei einer Niederlage könnte Staßfurt auf den achten Platz abrutschen.

Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften immerhin mit einem 1:1-Remis. "Es trafen zwei spielstarke Teams aufeinander", erinnert sich Quednow. "Allerdings hat sich Bernburg personell verändert. Wir werden einfach sehen, wie der Gegner auftritt." Die Askania-Reserve hat die beste Abwehr der Liga, "daher werden wir nicht einfach drauf losstürmen, sondern uns in Geduld üben." Zudem verlangt Quednow eine kompakte Abwehr. "Damit konnten wir Bernburg schon im Hinspiel das Leben schwer machen."

Es gibt allerdings einen Akteur bei den Kreisstädtern, den der SV 09 unbedingt auf dem Schirm haben sollte: Tobias Donath. Dieser rangiert mit 21 Treffern auf Rang zwei in der Torjägerliste der Staffel III. "Eine Sonderbewachung ist nicht geplant, denn wir haben auch gute Akteure", erklärt Quednow. Zwei von ihnen treten aber nicht an: Danny Reuscher und Sven Limpächer fallen verletzungsbedingt aus.

Es fehlen: Sven Limpächer, Danny Reuscher (beide verletzt) - keine Information; SR: Norbert Herzog, Hinspiel: 1:1