Borne (dwe/sam). Das neue Jahr begann für die D-Jugend-Handballerinnen von Germania Borne mit einem vollen Erfolg. Die Schützlinge von Coach Danny Wengel behielten bei der SG Lok Schönebeck klar mit 22:9 (14:6) die Oberhand.

Die Gäste knüpften dabei an die guten Leistungen aus den jüngsten Partien gegen Hohendodeleben an, als zwei Erfolge zu Buche standen. In Schönebeck hatten sie den Gegner von Beginn an im Griff. Nach einem etwas holprigen und leicht zurückhaltenden Start, kamen die Gäste im weiteren Verlauf immer besser in Fahrt. Sie setzten sich über ein 3:3 zum 4:7 ab. In dieser Phase zeichnete sich insbesondere Lee-Ann Hartleib aus. Sie zeigte eine starke Leistung auf Aufbau Mitte, in dem sie das Spiel immer wieder schnell machte und oft den direkten Weg zum Tor suchte. Das gelang ihr mehrfach. Aber oft genug setzte sie auch Svenja König auf der rechten Rückraumseite gut in Szene, die sich durchtankte und erfolgreich zum Abschluss kam.

Svenja war mit 14 Treffern die erfolgreichste Schützin und markierte damit auch über die Hälfte aller Treffer. Merklich hatte sie sich die Anweisungen des Trainers vor dem Spiel angenommen, heute den "letzten Schritt" zu machen und den Zug zum Tor zu suchen oder sich aus der Distanz Würfe zu nehmen. Borne agierte nun sicherer vor allem aus einer stabilen Abwehr heraus. Im linken Rückraum half Rechtsaußen Mara König aus, da die eigentliche Spielerin fehlte. Mara erfüllte die an sie gestellte Aufgabe bestmöglich. Ihre Position nahm Sarah Ebeling ein. Auf der Mitte überzeugte Jessika Stein in der Rückwärtsbewegung. Linksaußen agierte Nele Becker fast fehlerlos.

Es waren insbesondere die mannschaftliche Geschlossenheit und der unbedingte Wille, das Spiel gewinnen zu wollen, entscheidend. Der Grundstein des Sieges wurde aber in der Abwehr gelegt. Außerdem vereitelte eine gut aufgelegte Daline Kauws im Kasten einige gute Chancen. Nachdem der Gastgeber kurzzeitig wieder bis zum 6:7 herankam, reagierte Wengel sofort und nahm eine Auszeit. Danach blieb seine Sieben bis zur Pause ohne weiteren Gegentreffer, konnte aber selbst noch siebenmal einnetzen.

Im zweiten Durchgang ließ Borne nur noch drei Gegentreffer zu. Im Angriff lief es dagegen schwerer, da die Gastgeber nun tiefer standen und sich nicht mehr so viele Räume ergaben. Dennoch gelang den Gästen acht weitere Treffer.

Borne: Kauws – Becker, Ebeling (1), Hartleib (4), Mara König, Svenja König (14), Stein, Otto (2), Wegner (1)

Siebenmeter: Lok 3/0 – Borne 1/0; Zeitstrafen: Lok 1 – Borne keine