Schönebeck lWie in jedem Jahr fand im Vorfeld des Sole-Cups Schönebeck der Febro-Schlagball-Cup für die Grundschulen des Salzlandkreises statt. Mit dieser Veranstaltung soll eine Brücke zwischen dem Leistungs- sowie Breiten- und Schulsport geschlagen werden.

Sechs Grundschulen aus Schönebeck, Staßfurt, Förderstedt und Barby traten mit je drei Jungen und Mädchen der Klassen eins bis vier gegeneinander an. Jeder hatte drei Versuche, um den 80 Gramm schweren Ball so weit wie möglich zu werfen. Das beste Ergebnis ging in die Gesamtwertung ein. Die Sieger werden am Freitag, 27. Juni, beim Sole-Cup geehrt.

In diesem Jahr kamen erstaunliche Weiten zustande. Bereis in der Klassenstufe eins flogen die Bälle fast 30 Meter weit. Eddie Sibert von der Grundschule Förderstedt landete mit 24,54 Metern auf dem dritten Platz. Es war sein zweiter Wurf und "der war auch für mich am besten", sagte der Siebenjährige. "Der Ball lag gut in der Hand." Auf den Cup hatte sich Eddie gut vorbereitet. Förderstedt ist schließlich Titelverteidiger. "Wir haben im Vorfeld mit den Kindern geübt und nur die mitgenommen, die am weitesten warfen", erklärte Sportlehrerin Heike Falke. "Außerdem haben wir auch diejenigen mitgenommen, die in den Vorjahren schon mit guten Ergebnissen dabei waren." Diese Taktik zahlte sich aus. Mit insgesamt 595,08 Metern verteidigte Förderstedt den Titel.

Weniger erfolgreich war dagegen die Freie Montessori Schule Schönebeck. Sie landete auf dem sechsten Platz mit einer Gesamtweite von 406,59 Metern. Dabei begann das Turnier vielversprechend für die Schönebecker Schule, die zum ersten Mal dabei war. Lennox Jerome Sklenar warf den Ball 11,02 Meter weit. Auch bei ihm war der zweite Wurf der beste, allerdings "hatte ich beim ersten das beste Gefühl", erklärte der Erstklässler. Der Siebenjährige wurde allerdings auf den letzten Platz der Klassenstufe eins durchgereicht.

Das beste Ergebnis und damit die beste Platzierung für die Freie Montessori Schule erzielte Simon Appelt in der Klassenstufe vier. Mit 30,62 Metern kam er auf Rang 14. Die Auswahl der Kinder, welche die Gesamtschule repräsentieren durften, "wurde im Sportunterricht getroffen", erklärte Lehrerin Bianka Nemitz, die die Kinder beim Turnier betreute.